Wie kann man sperrige Themen aus dem Nachhaltigkeitsspektrum einmal anders vermitteln? Das Blog "Zukunft Leben" machte den Versuch (Screenshot: http://donatu.fbmd.h-da.de/zukunft-leben)

Wie kann man sperrige Themen aus dem Nachhaltigkeitsspektrum einmal anders vermitteln? Das Blog „Zukunft Leben“ machte den Versuch (Screenshot: http://donatu.fbmd.h-da.de/zukunft-leben)

Von Tom Burkhard und Jasmin Ziegler

Welche Herausforderungen bringt das Leben der Zukunft mit sich? Und wie können wir sie meistern? Das waren die inhaltlichen Leitfragen der Blog-Entwicklung im Journalismus-Bereich der Hochschule Darmstadt (h_da). Auf »Zukunft Leben« liefen deshalb subjektive Formen aus dem Nachhaltigkeitsspektrum – ob vegane Ernährung, E-Bike-Tests oder neue Arbeitszeitmodelle.

Es ging darum, die teils sperrigen und oft wissenschaftlichen Fragen einmal anders vermitteln: als skurrilen Selbstversuch, launige Utopie, nachdenkliche Fotostrecke oder Anleitung für alle die, die ihren Reisekoffer ressourcenschonend packen wollen. Auch gibt es einen Bericht darüber, was sich ansammelt, wenn man eine Woche lang Müll sammelt. Oder einen Test, der zeigt, wie man die Flugreise-Emissionen ausgleicht. Mit diesem Formen wollen die Studierenden informieren, aber auch anregen und Visionen schaffen.

Überschrift: Nachhaltigkeit, Zugang: Einzelthemen

“Das Blog zeigt, welche kreativen Formen möglich sind, um komplexe grüne Themen neu zu vermitteln”, sagt Torsten Schäfer, der den Kurs zusammen mit Prof. Peter Seeger betreute, der in einem Begleitseminar theoretische Grundlagen zu Nachhaltigkeit und Lebensqualität legte. Der journalistische Zugang für die Interview-Reihe lief aber über konkretere Themen wie nachhaltiges Reisen, Zukunft der Stadt, kluger Konsum, Klimawandel, Energieeffizienz oder Landwirtschaft. Zu jedem dieser Oberthemen bildete sich ein 2er-Team, das ein längeres Interview mit einem Experten führte. Die Interviews erscheinen seit dem 16.7 als Serie auf www.natur.de.

Die Gespräche führten die Studierenden teilweise über Hessens Grenzen hinaus bis nach Berlin oder Hamburg. Dort trafen sie sich meist mit Experten aus Forschung und Wirtschaft. Ein Team fuhr etwa nach Hamburg und sprach dort mit dem Projektleiter des weltweit ersten Algenhauses. Auf der Facebook-Seite des Projekts gibt es kleine Werkstattberichte rund um die Interview-Produktion – und natürlich immer die aktuellsten Infos rund um Blog und Interview-Reihe.

Der Beitrag erschien in leicht anderer Form bereits auf der Website der Hochschule Darmstadt.

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