Von Lena Kasper

Michael Adler ist Geschäftsführer des ökologisch orientierten Verlags „fairkehr“ und Chefredakteur der gleichnamigen VCD-Zeitschrift. Außerdem ist er Geschäftsführer der Agentur „tippingpoints“, die sich auf nachhaltige Kommunikation spezialisiert hat. In seinem Buch „Generation Mietwagen“ widmet Adler sich ökologisch sinnvollen Alternativen zum motorisierten Individualverkehr. In einem Interview auf gruener-journalismus.de erzählt der Mobilitätsexperte mehr über seine Arbeit.

Gerd-Axel Ahrens ist Universitätsprofessor an der Technischen Universität Dresden und Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrs- und Infrastrukturplanung. Desweiteren ist er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und gehört dem Beirat des Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel an.

Udo J. Becker ist Professor an der TU Dresden und Inhaber des Lehrstuhls für Verkehrsökologie. Beckers Arbeit umfasst die vielfältigen Wechselwirkungen und Rückkopplungen zwischen Mensch, Verkehr und Umwelt. Seine Schwerpunkte sind unter anderem Emissionen, Lärm  und eine nachhaltige Verkehrsentwicklung. Becker ist Gründungsmitglied des Dresdener Instituts für Verkehr und Umwelt, einem Kompetenzzentrum zur Verkehrsökologie, und gehört zum wissenschaftlichen Beirat des Verkehrsclub Deutschland.

Tilman Bracher ist Bereichsleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Urbanistik. Seine Themenschwerpunkte sind integrierte Siedlungs- und Verkehrsentwicklung, Verkehrswirtschaft, Mobilität und Radverkehr.  Er ist Gründer der „Fahrradakademie“, die sich für die Förderung des Radverkehrs einsetzt, und gehört zum wissenschaftlichen Beirat des Verkehrsclub Deutschland.

Weert Canzler ist Mobilitätsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Dort leitet er, gemeinsam mit Andreas Knie, die Projektgruppe Mobilität. Desweiteren ist Canzler Mitarbeiter am Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel. Seine zentralen Untersuchungen behandeln die technikhistorische- und soziologische Bedeutung des Automobils. Elektromobilität sieht er dabei als Bestandteil eines vernetzten und vielseitigen Verkehrssystem.

Claus Doll ist am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung beschäftigt und arbeitet dort im Competence Center Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme.  Seine Forschungsschwerpunkte sind Verkehrsmodellierung, Szenarien, Prognoseverfahren undWegekostenrechnung in den Gebieten Stau, Verkehrssicherheit und externe Effekte des Verkehrs.

Ferdinand Dudenhöffer ist Professor an der Universität Duisburg Essen und Direktor des Center Automotive Research. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Automobilwirtschaft. Der Automobilexperte berechnet monatlich einen Rabatt-Index, der sich mit den Neuzulassungen und Rabatten für Neuwagen beschäftigt. In den Medien ist Dudenhöffer sehr präsent und wird gerne als Autopapst bezeichnet.

Axel Friedrich ist Verkehrsexperte und ehemaliger Leiter der Abteilung „Verkehr und Lärm“ im Umweltbundesamt. Sein Ziel ist die umweltfreundlichere Gestaltung des Verkehrs. Während seiner Zeit beim Umweltbundesamts setzte er sich für geringere Treibhausgas-Emissionen, Partikelfilter und kraftstoffsparende Reifen ein. 2006 erhielt er als erster Europäer den „Haagen-Smith Clean Award“ vom kalifornischen Umweltministeriums. Seit 2008 ist er als freier Berater tätig.

Andreas Knie ist Sozialwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin. Dort leitet er, gemeinsam mit Weert Canzler die Projektgruppe Mobilität. Knie ist außerdem Gründer des Innovationszentrums für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel und Mitglied der Nationalen Plattform Mobilität. Der Soziologieprofessor setzt sich für die Abkehr von einer auto-nahen Verkehrspolitik ein und unterstützt neue Nutzungsformen des Autos wie beispielswiese Car-Sharing.

Wolfgang Lohbeck ist Verkehrsexperte und Kampaigner für die Umweltschutzorganisation Greenpeace und setzt sich für einen umweltfreundlichen und nachhaltigen Verkehr ein. In den 90er Jahren entwickelte er im Rahmen der „Sonderprojekte“ von Greenpeace das Spritsparauto „SmILE“, das nur 3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbraucht.

Martin Randelhoff ist Herausgeber und Gründer des Blogs „Zukunft Mobilität“. Er studiert Verkehrswirtschaft a der Technischen Universität Dresden und setzt sich kritisch mit der Rolle des Automobils auseinander. Er macht auf die Probleme und Auswirkungen der heutigen Mobilität aufmerksam und sucht nach Alternativen und Lösungsansätzen.  2013 wurde er vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmer als „Talent im ÖPNV“ ausgezeichnet.

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