1. Internet nur nutzen, wenn es wirklich nötig ist

Wer im Internet surft, der benutzt Server, die sehr viel Strom verbrauchen. Das gesamte Internet erzeugt ungefähr so viel CO2 wie der gesamte Flugverkehr. Das liegt an den Netzwerken und Datencentern, die immer arbeiten und daher einen großen Stromverbrauch erzeugen. Ein riesiger Energieverbrauch entsteht auch durch die Kühlung der Serverzentren.

2. Denken, bevor du Google verwendest

Jedes Mal, wenn wir googlen, löst das eine Reihe von Netzwerkanfragen aus. Das bedeutet, dass wir pro Suchanfrage etwa 0,2 bis 10 Gramm CO2 verursachen – je nachdem mit welchem Endgerät wir Google nutzen. Insgesamt werden weltweit pro Sekunde über 45 Tausend Suchanfragen gestellt. Das macht pro Sekunde einen maximalen CO2 Ausstoß von fast 500 Kilogramm.

3. Ecosia nutzen

Wenn wir doch mal etwas „googlen“ müssen, funktioniert das auch mit der ökologischen Suchmaschine „Ecosia“. Das Unternehmen spendet 80 Prozent seines Einnahmeüberschusses für gemeinnützige Naturschutzorganisationen. Seit Oktober 2014 spendet Ecosia an das „Greening the desert“-Projekt von WeForest, durch das in Burkina Faso Bäume gepflanzt werden. Inzwischen wurden bereits über 70 Millionen Bäume gepflanzt.

(Stand: 21. Dezember 16 Uhr)

4. Online-Tickets kaufen

Konzertkarten gibt es immer häufiger auch als Online-Tickets. Natürlich ist es schöner, ein Ticket in der Hand zu halten und es sich danach noch an die Pinnwand zu heften. Doch die umweltbelastenden Druckerzeugnisse lassen sich durch Online-Tickets vermeiden. Das gilt auch für Bahntickets. Ist auch einfacher, wenn man es eilig hat und keine Zeit mehr hat zum Schalter zu rennen.

5. E-Mails löschen

Durch das Löschen von Mails ist es möglich jede Menge CO2 zu sparen. Denn zehn Mails zu versenden verursacht so viel CO2 wie eine Energiesparlampe pro Stunde: Zehn Gramm CO2 pro E-Mail. E-Mails produzieren auch noch CO2, wenn sie in dem Postfach liegen und nicht gelöscht werden. Denn dann benötigen sie wieder Speicherplatz auf einem Server, der wiederum Strom verbraucht und somit CO2 ausstößt.

6. Weniger neu kaufen

Laut Umweltbundesamt erzeugen 300 Euro monatliche Konsumausgaben einen jährlichen CO2-Ausstoß von drei Tonnen. Das allein ist schon mehr CO2, als das jährliche Maximum jeder Person in der Zukunft haben darf, wenn wir das Klima noch retten wollen. Anstatt ständig online zu shoppen, kann man auch mal in einem Secondhandshop schauen. Auch online ist es heutzutage möglich, seine neue Jeans oder das nächste Handy gebraucht zu kaufen, zum Beispiel über Kleiderkreisel oder Quoka. Außerdem sollten wir uns nur etwas kaufen, wenn wir es wirklich brauchen. Wenn es unbedingt neu sein muss, dann gibt es auch Fair Fashion als nachhaltige Alternative.

7. Lebensmittel aus der Region

Wenn wir Obst, Gemüse und Milch auf einem Bauernhof oder in einem Markt in der Region kaufen, dann schont das die Umwelt. Denn die Lebensmittel müssen dann nicht so weit durch die Welt transportiert werden. Dadurch können 100 Kilogramm CO2 pro Jahr eingespart werden, so das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).

8. Finger weg von Pappbechern

Coffee-to-go-Becher produzieren sehr viel Müll. Fast drei Milliarden Becher schmeißen wir jährlich weg. Das entspricht 40. 000 Tonnen Müll. Dabei ginge es auch anders: mit einem wieder verwendbaren Thermobecher.

Symbolbild: Jeden tag landen unzählige Kaffeebecher im Müll.

9. Weniger tierische Produkte essen

Die Tierhaltung und der Transport des Fleisches tragen zum Klimawandel bei. Warum? Durch die Viehhaltung entstehen Emissionen. Vor allem Methan und Lachgas durch die Rinderhaltung. Zum anderen trägt der Fleischkonsum aufgrund des hohen Bedarfs an Soja als Futtermittel (vor allem für Geflügel und Schwein) zur Rodung von Urwäldern und der Zerstörung von Ökosystemen und natürlichen Ressourcen bei. Das führt ebenfalls zum vermehrten Ausstoß von Treibhausgasen. Nicht jeder muss sich vegetarisch oder sogar vegan ernähren. Es hilft schon einmal in der Woche auf Fleisch zu verzichten. Hier ein Vergleich des CO2 Verbrauchs zwischen Fleisch- und Veggiegerichten:

Spaghetti Bolognese: 1,79 kg CO2 // Spaghetti Napoli: 390 g CO2 (Quelle: DASDING)

10. Energiesparlampen

Wie wäre es damit alle Glühbirnen durch LED-Lampen oder Energiesparlampen auszutauschen? Schon durch diesen kleinen Schritt wird einiges bewirkt. Wenn zum Beispiel jeder Haushalt in Großbritannien eine alte Birne mit einer Energiesparlampe ersetzt, kann dafür ein ganzes Kohlekraftwerk abgeschafft werden.

11. Geräte ausschalten

Wenn wir unseren Fernseher und Computer immer ausschalten, wenn wir das Zimmer verlassen, dann können wir laut dem BMU 100 Kilogramm CO2 pro Jahr sparen. Tipp: Am einfachsten funktioniert das mit einer Mehrfachsteckdose mit Schalter.

12. Wechsel zu Öko-Strom

Ein Wechsel zu Öko-Strom kann viel bewirken. Denn wenn wir einen herkömmlichen Stromtarif nutzen, wird damit gefährliche Atomkraft und schmutzige Kohleenergie finanziert. Mit Ökostrom werden erneuerbare Energien unterstützt.

13. Leitungswasser trinken

Es muss nicht immer das Wasser aus der Plastikflasche sein. Leitungswasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland und oft sogar von besserer Qualität als Flaschenwasser. Außerdem ist es günstiger. Utopia sagt, dass ein Liter ungefähr 0,2 Cent kostet.

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