Geschichten von Stein + Sein: Gepardenforelle

Wie ein gelbgrüner Sternenschweif ist sie unter der Brücke hergeschossen, knapp unter der Brotflocke vorbei, die ich herabgeworfen hatte, in unglaublichem Rasen unter Wasser, aus dem sie dann nach einer blitzartigen Drehung kurz herausschießt, um das Stück zu greifen, sich dann aber in der gleichen Bewegung mit noch größerer Schnelligkeit, wie ein programmiertes Katapult, wendet …

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Nature Writing-Kolumne

Geschichten von Sein und Stein – journalistische Naturbetrachtungen

Hier geht es um ungewöhnlichen Perspektiven, die poetisch und assoziativ sein können. Und dann wieder beobachtend und analytisch, wie es im Umweltjournalismus geboten ist. Naturorte an Bergstraße und Odenwald stehen im Fokus, dazu die Schönheit von Landschaften, Tieren und Pflanzen – und die Faktoren, die sie bedrohen und verschwinden lassen.

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Klimaflüchtlinge in den Medien

„Ungenaue Berichterstattung ist gefährlich“

Toralf Staud schreibt seit vielen Jahren über den Klimawandel. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Im Interview erklärt der Redakteur von Klimafakten.de, was Medien bei der Klimaberichterstattung falsch machen und wie dies grundlegend mit der Funktionsweise des Journalismus zusammenhängt.

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Naturkommunikation

Hildegard Kurt: „Wir tun uns unfassbar leicht damit, Schwieriges zu ignorieren“

Dr. Hildegard Kurt ist Kulturwissenschaftlerin und Mitbegründerin des „und. Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V.“ Mit dem Naturphilosophen Andreas Weber hat sie die ERDFEST-Initiative ins Leben gerufen. Im Gespräch erklärt sie, wie wichtig eine neue Naturverbundenheit ist und welche Rolle Onlinejournalismus-Studierende der Hochschule Darmstadt für sie spielen.

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Entgegnung zur Begriffskritik

Warum Nachhaltigkeit ein zwingendes Medienfeld ist

Der Begriff der nachhaltigen Entwicklung ist mehrdeutig und inflationär im Gebrauch. Dahinter stecken gleichzeitig bestechende Ideen, kluge Forschungen – und schiere Zukunftsrelevanz. Journalisten sollten das wichtig gewordene Konstrukt deshalb kennen und kritisch begleiten. Eine Entgegnung auf Beiträge, die zur Begriffsverweigerung aufrufen.

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Kollegiales Protokoll

Ansichten einer Agrarjournalistin – im Gespräch mit Tanja Busse

Tanja Busse ist Buchautorin und Fachjournalistin, die unter anderem für WDR und ZEIT produziert. Gerade arbeitet sie an einem Buchmanuskript zum Thema „Agrarindustrielles System“. Im Gespräch mit Darmstädter Journalismus-Studierenden nimmt Busse zu aktuellen Agrar- und Konsumthemen Stellung – und berichtet von ihrem eigenen journalistischen Verständnis.

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Umweltjournalismus und Wildnistheorie

Natur als journalistischer Resonanzraum – Skizzen für neue Wege

Dieser Beitrag fasst Überlegungen zu journalistischen Potenzialen des nature writing zusammen und widmet sich der analytischen Fundierung des Genres durch erste Ideen für eine mediale Wildnistheorie

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Handwerk

Orientierung im Dschungel: Abkommen zur Biodiversität

Zur biologischen Vielfalt gibt es eine Vielzahl von Abkommen – auf den ersten Blick wirken die Konventionen undurchsichtig wie ein Dschungel. Durch diesen müssen sich Journalistinnen und Journalisten kämpfen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Ein Wegweiser durchs Dickicht…

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Interviewserie Klimageschichten

Werner Eckert, SWR: „Verhaltensänderungen dauern sehr lange“

Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Werner Eckert als Umweltjournalist: Nach seinem Studium durchlief er ein Volontariat beim SWR; kurz darauf wurde er dort fest angestellt. Im Gespräch mit Grüner Journalismus erklärt er, welche Klimathemen häufig unter den Tisch fallen – und warum die Klimaberichterstattung für Radiojournalisten besonders herausfordernd ist.

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