Klimakrise in konstruktiv

„Wir müssen die Zusammenhänge für alle sichtbar machen“

KLIMA° vor acht fordert „Primetime fürs Klima“. Der gemeinnützige Verein will die Berichterstattung zur Klimakrise neu denken. Deshalb haben sie ein Fernsehformat für die Öffentlich-Rechtlichen umgesetzt – es soll zeigen, wie Klimajournalismus gelingen kann. Doch die Rundfunkanstalten hüllen sich in Schweigen. Ein Gespräch mit Friederike Mayer und Norman Schumann.

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Klimakrise verstehen - Seminar der Stiftung Forum für Verantwortung

„Klima und Nachhaltigkeit sind keine Einzelthemen, sondern Dimensionen“

Vom 7. bis 9. Oktober 2022 fand an der Europäischen Akademie Otzenhausen ein Seminar zu Klimakommunikation statt. Hier kamen Medienschaffende zusammen, die aufgrund der Klimakrise Handlungsbedarf sehen. Vernetzung war zentraler Aspekt des Seminars. Vorträge, Diskussionen und ein Workshop brachten den Teilnehmer:innen die Komplexität der Klimakrise nahe.

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Flusswanderung entlang der Modau

Torsten Schäfer: „Die Modau gibt es über 15.000 Mal in Deutschland“

Fischsterben in der Oder, historische Pegeltiefstände im Rhein, brennende Wälder in der Sächischen Schweiz – der Wert des Wassers ist selten so in den gesellschaftlichen Fokus gerückt, wie im Sommer 2022. Welche Rolle bei solchen Umwelttragödien der unscheinbare Fluss von nebenan spielt und wieso man sich der Faszination Wasser öffnen sollte, zeigt eine Veranstaltungsreihe vor den Toren Darmstadts auf.

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Sterneinkreis-Interview

„Wir können russisches Gas nicht ersetzen, indem wir Kernkraftwerke länger laufen lassen“

Ob Atomenergie „grün“ sein kann, eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke sinnvoll ist und wie es mit der Energieversorgung in Deutschland und Europa weitergeht – darüber spricht Christoph Pistner, Bereichsleiter für Nukleartechnik und Anlagensicherheit des Öko-Instituts e.V., im Interview.

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Sternenkreis-Interview

„Wir jammern im internationalen Vergleich auf hohem Niveau“

Mehr Angriffe, Anklagen und sogar Morde an Journalist:innen – die Pressefreiheit in Europa hat sich vor allem im Süden und Osten Europas weiter verschlechtert. Auch Deutschland liegt auf der Rankingliste von Reporter ohne Grenzen nur noch auf Platz 16. 2020 war es noch Platz 13. Ein Interview mit Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen, über den Zustand der Medien in Europa.

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Sternenkreis-Interview

„Die Befürchtung, dass der Krieg bis nach Westeuropa ausstrahlt, ist groß“

Seit 2006 arbeitet Christian Jakob bei der taz als Redakteur, zuerst in Bremen, ab 2012 in Berlin. Im Ressort „Reportage und Recherche“ schreibt er über Flucht und Asyl auf der ganzen Welt und auch in seinen Büchern thematisiert er dieses Thema, wie etwa in Amerika oder Afrika. Im Interview spricht er über die Geflüchteten des Ukraine-Krieges, die Berichterstattung im Vergleich zum Jahr 2015 und wie populistische Parteien das Thema „Flucht und Asyl“ ausschlachten und von Fehlern der Medien profitieren.

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Herausforderungen für Journalismus und Kommunikationswissenschaft

Transformation und Wiederverortung angesichts Klimanotstand und Artensterben

Artenstreben und Klimanotstand fordern vom Journalismus und dessen Theorie ein, sich Ort, Landschaft und Natur mit neuen Ethikkonzepten, Rollenbildern und Sprachgewohnheiten zu öffnen. Dieser Essay skizziert Handlungsbedarfe für Medieninhalte und Theoriebildung. Impulse für die Zukunft werden abgeleitet aus medienethnografischen Forschungen zu indigenen und traditionellen Klimanarrativen in Skandinavien.

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STIFTUNG FORUM FÜR VERANTWORTUNG

Seminar Klimawandel und Klimakommunikation

Das Seminar „Klimawandel und Klimakommunikation“ des Forums für Verantwortung findet auch in diesem Jahr vom 7. – 9. Oktober statt. Das kostenlose Seminar richtet sich an Medienschaffende, die ihr Wissen in der Nachhaltigkeitskommunikation erweitern möchten.

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Mühltal wohin? Lokaljournalismus-Projekt

Tourismus und Nachhaltigkeit: „Wo Wein ist, da lass dich nieder“

Frank Köth ist Gastronom und Winzer aus Nieder-Ramstadt. Er will in Mühltal den Tourismus voranbringen. Aktuell engagiert er sich im Tourismusverband und ist Vorsitzender des Kultur- & Fördervereins. Im Interview spricht Köth über das, was das Mühltal ausmacht, welche Auswirkungen mehr Besucher hätten – und wie Wein nützlich dafür sein könnte, seine Heimatgemeinde attraktiver zu machen.

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