Ethik + Digitalisierung

„Hochschullehrer müssen mehr Verantwortung übernehmen“

Prof. Dr. Lars Rademacher ist Studiendekan am Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt, wo er Public Relations lehrt. Er ist unter anderem Mitglied des Instituts für Kommunikation und Medien (ikum). Wir haben mit ihm über die Grenzen der PR und die Risiken der Digitaliserung gesprochen.

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Berichterstattung über Umweltskandal

Wenn du doch geschwiegen hättest…

Vor sechs Jahren sind in Deutschlands Südwesten gefährliche Chemikalien ins Grundwasser gelangt. Seitdem wird der Umweltskandal von den Medien aufgearbeitet. Fachwissen und umfassende Informationen spielen dabei oft nur eine untergeordnete Rolle. Woran liegt das? Ein Kommentar von Diplom-Biologin und Journalistin Patricia Klatt.

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Interview mit Tierfilmer Dirk Steffens

„Wir haben uns in der Schönheit der Natur gesuhlt“

Dirk Steffens, bekannter Tierfilmer und Moderator der ZDF-Sendung Terra-X, hat mit „#6 Fighting Extinction“ eine große Artenschutzkampagne gestartet, um das Thema im Grundgesetz zu verankern. Der Wissenschaftsjournalist und sein Team produzieren dafür einen eigenen Film. Sie sammeln Unterschriften für eine Petition und reisen mit Vorträgen durch Deutschland. Grüner-Journalismus sprach mit Steffens über die Kampagne, sein Rollenbild und die Mediendebatte zu Artenschutz in Deutschland.

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Geschichten von Sein + Stein: Gepardenforelle

Wie ein gelbgrüner Sternenschweif ist sie unter der Brücke hergeschossen, knapp unter der Brotflocke vorbei, die ich herabgeworfen hatte, in unglaublichem Rasen unter Wasser, aus dem sie dann nach einer blitzartigen Drehung kurz herausschießt, um das Stück zu greifen, sich dann aber in der gleichen Bewegung mit noch größerer Schnelligkeit, wie ein programmiertes Katapult, wendet …

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Klimaflüchtlinge in den Medien

„Ungenaue Berichterstattung ist gefährlich“

Toralf Staud schreibt seit vielen Jahren über den Klimawandel. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Im Interview erklärt der Redakteur von Klimafakten.de, was Medien bei der Klimaberichterstattung falsch machen und wie dies grundlegend mit der Funktionsweise des Journalismus zusammenhängt.

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Naturkommunikation

Hildegard Kurt: „Wir tun uns unfassbar leicht damit, Schwieriges zu ignorieren“

Dr. Hildegard Kurt ist Kulturwissenschaftlerin und Mitbegründerin des „und. Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V.“ Mit dem Naturphilosophen Andreas Weber hat sie die ERDFEST-Initiative ins Leben gerufen. Im Gespräch erklärt sie, wie wichtig eine neue Naturverbundenheit ist und welche Rolle Onlinejournalismus-Studierende der Hochschule Darmstadt für sie spielen.

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Entgegnung zur Begriffskritik

Warum Nachhaltigkeit ein zwingendes Medienfeld ist

Der Begriff der nachhaltigen Entwicklung ist mehrdeutig und inflationär im Gebrauch. Dahinter stecken gleichzeitig bestechende Ideen, kluge Forschungen – und schiere Zukunftsrelevanz. Journalisten sollten das wichtig gewordene Konstrukt deshalb kennen und kritisch begleiten. Eine Entgegnung auf Beiträge, die zur Begriffsverweigerung aufrufen.

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Kollegiales Protokoll

Ansichten einer Agrarjournalistin – im Gespräch mit Tanja Busse

Tanja Busse ist Buchautorin und Fachjournalistin, die unter anderem für WDR und ZEIT produziert. Gerade arbeitet sie an einem Buchmanuskript zum Thema „Agrarindustrielles System“. Im Gespräch mit Darmstädter Journalismus-Studierenden nimmt Busse zu aktuellen Agrar- und Konsumthemen Stellung – und berichtet von ihrem eigenen journalistischen Verständnis.

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Umweltjournalismus und Wildnistheorie

Natur als journalistischer Resonanzraum – Skizzen für neue Wege

Dieser Beitrag fasst Überlegungen zu journalistischen Potenzialen des nature writing zusammen und widmet sich der analytischen Fundierung des Genres durch erste Ideen für eine mediale Wildnistheorie

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