Suche
Close this search box.

Grünes Wissen

gruenes_wissen_print

Von Hanna Selm

„Grünes Wissen“ ist ein Wissenschaftsportal, das im Rahmen eines Projekts am UNESCO Chair „Higher Education for Sustainable Development“ an der Leuphana Universität Lüneburg entstanden ist, und im Feld nachhaltiger Entwicklung Orientierung bietet. Dazu stellt es redaktionell aufbereitete Inhalte und Recherchemöglichkeiten in einer Datenbank zur Verfügung.

Das Portal richtet sich vor allem an Nicht-Wissenschaftler, allen voran an Journalisten/innen, Lehrpersonen, Vertreter/innen von NGOs und all jene, die sich beruflich, privat oder auf zivilgesellschaftlicher Ebene mit diesen Themen auseinandersetzen. Ziel ist es, wissenschaftliche Auseinandersetzungen zu diesem Thema gesellschaftlich nutzbar zu machen. Das Portal ist kostenlos zugänglich unter: www.gruenes-wissen.de.

Wie „Grünes Wissen“ funktioniert

Beiträge

„Grünes Wissen“ bietet Beiträge, also redaktionell aufbereitete Inhalte, zu unterschiedlichen Themen (LINK: Themen-Hub-Seite3) aus dem Feld „nachhaltiger Entwicklung“ an – zum Beispiel zu „nachhaltiger Konsum“, „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und „Social Entrepreneurship“. Zu jedem Thema gibt es mehrere Beiträge, die wiederum unterschiedliche Perspektiven zu einem Thema einnehmen:

Einführungen: Beiträge, die einen Einstieg in ein Thema ermöglichen und Orientierung bieten.
Wissenschaftliche Perspektiven: Beiträge, die Sichtweisen von unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen aufzeigen.
Hinter den Kulissen: Beiträge, die erläutern wie Wissenschaftler/innen (in ihren Projekten) arbeiten.
Bibliographie: Beiträge mit systematisch ausgewählten wissenschaftlichen Publikationen (z.B. Bücher, Artikel aus Zeitschriften) .
Fundstücke: Beiträge, die auf Videos, Leitfäden und andere (Praxis-)Materialien hinweisen.
So werden auf „Grünes Wissen“ Ergebnisse („welche Erkenntnisse gibt es?“), Prozesse („wie sind diese Erkenntnisse entstanden?“) und Perspektiven („wie unterschiedlich sehen verschiedene wissenschaftliche Disziplinen ein Problem?“) der Nachhaltigkeitsforschung dargestellt und diskutiert.

Datenbank

Neben diesen Beiträgen gibt es auf dem Portal eine Datenbank, die für vertiefende Recherchen genutzt werden kann. In der Datenbank können vor allem deutschsprachige Publikationen, Organisationen, Projekte und Experten zu den unterschiedlichsten Themen im Feld nachhaltiger Entwicklung gefunden werden. Die Datenbank beinhaltet über 20.000 Einträge und ist damit sehr viel spezifischer als eine allgemeine Suchmaschine und anderseits groß genug, um inhaltlich wertvolle Hinweise zu liefern. Derzeit ist das Projektteam dabei, die Datenbank weiterzuentwickeln.

Rechercheprotokoll

Über das Rechercheprotokoll kann jede/r Leser/in ein individuelles Protokoll über die recherchierten Ergebnisse, seien es Beiträge oder Ressourcen aus der Datenbank, festhalten und diese nach Bedarf speichern und/oder drucken.

Warum es „Grünes Wissen“ gibt

Vielerorts werden angesichts der Komplexität und Unsicherheit gegenwärtiger Nachhaltigkeitsherausforderungen neue Formen der Wissenschaftskommunikation gefordert. „Grünes Wissen“ setzt hier an und entwickelt und erprobt neue Formate zur Wissenschaftskommunikation im Feld nachhaltiger Entwicklung. Das Portal zeichnet sich durch seine Didaktik, genauer die Vielfalt an Perspektiven und die Synergie unterschiedlicher Medien (u.a. Texte, Videos, E-Lectures) aus.

Falls Sie daran interessiert sind, einen Gastbeitrag auf „Grünes Wissen“ zu veröffentlichen oder Feedback zu geben, kontaktieren Sie gerne Hanna Selm, hanna.selm(at)leuphana.de.

Share on:

Related Posts

KLEINFLUSSLIEBE – mein schwarzer Gast

Das ist die Kolumne zu Natur, Zeit und Medien von Torsten Schäfer, Projektleiter bei Grüner-Journalismus, Umweltjournalist und Professor für Journalismus und Textproduktion an der Hochschule Darmstadt. In FOLGE 5 der KEINFLUSSLIEBE geht es um einen Vogel, der lange fern blieb und nun zurückgekehrt ist.

weiterlesen
Skip to content