Der Lehrschwerpunkt Umwelt und Nachhaltigkeit in Darmstadt

Bildschirmfoto 2015-05-21 um 09.44.04

In den journalistischen Studiengängen der Hochschule Darmstadt gibt es durch verschiedene Angebote und Projekte einen besonderen Lehrschwerpunkt im Kontext von Umwelt, Nachhaltigkeit und Journalismus, den Prof. Dr. Peter Seeger aufgebaut hat. Prof. Dr. Torsten Schäfer lehrt ebenfalls in diesem Bereich. Das Themenfeld wird explizit und implizit gesetzt, im Rahmen spezieller Kurse sowie integriert in Projektseminare und andere Formen.

Der Lehrschwerpunkt ist Teil der vielfältigen und bereits ausgezeichneten Angebote der Hochschule im Bereich der Nachhaltigen Entwicklung, für die Angebote wie das Sozial- und kulturwissenschaftliche Begleitstudium (SuK), Studiengänge wie Energiewirtschaft, Nachhaltige Siedlungsplanung, Gebäudesystemtechnik, der Master „Risk Assessment and Sustainability Management“ (RASUM) stehen sowie der Schwerpunkt der Nachhaltigkeitspsychologie im Rahmen der Wirtschaftspsychologie.

Angebote im Rahmen der Studiengänge BA Onlinejournalismus, BA Wissenschaftsjournalismus und des Masters Medienentwicklung im Feld Umwelt und Nachhaltigkeit sind in der Lehre…

– regelmäßige Wahlpflichtfächer „Umweltjournalismus“ und Kurse wie „Klimageschichten“ oder Textwerkstätten mit Bezug zu Klimawandel und Energiewende.

– die Integration der Nachhaltigen Entwicklung im Seminar „Themenentwicklung“ im Master

– Vertiefungen zu Einzelthemen (derzeit v.a. Zeit als Medienthema) im Rahmen von Seminaren wie „Slow Media“ oder „Medien und Muße“

– die Integration von Themen der Nachhaltigen Entwicklung in die Projektseminare. Beispiele hierfür sind Interviewserien und Blogs zum Klimawandel im Rhein-Main-Gebiet (Projekt mainrheinesklima, 2014), Trend der bewussten Ernährung in Darmstadt (Projekt „So isst Darmstadt“, 2014) und zur Nachhaltigkeit generell (Interviewserie „Zukunft Leben“ 2013).

Diese Projekte geschehen oft mit externen Partnern wie etwa dem Magazin natur, dem Stadtkulturmagazin „P“ in Darmstadt oder dem lokalen Datterich-Festival 2015.

Strukturelle Elemente des Schwerpunktes

Strukturell gibt es weitere Elemente des Lehrschwerpunkts, zu dem auch geforscht wird. Dazu gehören….

  • das Medienportal Grüner-Journalismus, das eng mit der Lehre verzahnt ist und Möglichkeiten für Praktika und Abschlussarbeiten bietet
  • Formelle Kooperationen mit dem Institut für sozialökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt (u.a. regelmäßige Praktikumsplätze) und der Leuphana Universität Lüneburg, Institut für Umweltkommunikation, auf Ebene von Dozentenaustausch, gemeinsamen Publikationen und vielem mehr
  • Gesprächsreihen wie etwa „Werkstattworte“ im Master, zu denen immer wieder Praktiker aus dem grünen Spektrum eingeladen werden wie etwa Benjamin Reuter, der den Masterstudierenden im Sommersemester 2015 den Erfolg des Portals Wiwogreen erklärte. Die Studierenden sprachen bereits auch mit Hanne Tügel (GEO), Peter Carstens (GEO.de) oder Bernhard Pötter (taz).
  • Eigene Forschungsprojekte wie etwa „Klimageschichten“ zu Storytelling und Klimawandel (Torsten Schäfer 2015) oder das Vorhaben „Qualitätsjournalismus am Beispiel des Zukunftsthemas „Nachhaltige Entwicklung und Lebensqualität“ (Peter Seeger 2012)

Kleinere Projekte geschehen im Rahmen von Dossiers auf Grüner-Journalismus, Nachwuchs-Initiativen oder externen Einzelseminaren. Beispiele dafür sind punktuelle Kooperationen mit dem CSR-Forum, dem Wettbewerb „Green Stories“ des Jugendportals Lizzy.net, der Zeitschrift „Forum Nachhaltig Wirtschaften“ oder Angebote in Kooperation mit der Darmstädter Schader-Stiftung. 

Share on:

Related Posts

Auf historischen Pfaden: Eine Wanderung durch den Spessart 

Meine Erwartungen sind groß, als ich mich aufmache, um den Kurfürstenweg abzuwandern. Durch verwachsene Graspfade, an denen hohe Sträucher meine Nase kitzeln, führt mein Weg zum ersten Halt der Route: der Grabstätte von Cancrin. Ungefähr einen Kilometer vom Startpunkt entfernt beschreibt eine Infotafel, was ich vor mir sehe. Eine regionale Erfolgsgeschichte, eine Familie, die sich durch die Bergarbeit „den gesellschaftlichen Aufstieg erarbeitete“. Ihnen gehörte das Gut, von dem aus ich meine Reise begann. Die Grabstätte an sich ist eine halbkreisförmige Mauer, die etwas erhöht und mit einer zugewachsenen Steintreppe versehen am Ende einer Lichtung steht.

weiterlesen

Wer wacht am Rhein?

Die Sonne hängt bereits tief über der Landschaft, als ich die Treppen des Niederwalddenkmals erklimme. Obwohl sich gerade die letzten Sonnenstrahlen des Tages in den Baumkronen verfangen, haftet die Hitze der vergangenen Stunden noch an den steinernen Oberflächen. Fast alle der dreizehn im Halbkreis angeordneten Bänke sind besetzt. Nur die Bank ganz vorne in der Mitte, die mit der besten Aussicht, ist frei.

weiterlesen
Zum Inhalt springen