Der führender Biologe fordert – zurecht: die Hälfte der Erde als Schutzgebiet ausweisen

Es gibt in diesem Buch Übersetzungsfehler, Ungenauigkeiten und diskussionswürdige Passagen, etwa zu invasiven Arten oder dem Akdademikerstreit über das Anthropozän – als ob der Begriff selbst die Essenz wäre! Dennoch ist es für mich eines der wichtigsten Bücher der letzten Jahre.
Inspirierende Fotografie: Europas unbekannte Naturschönheiten

Europa gilt international vor allem als hoch entwickelte Wirtschaftsmacht und Technologiemotor. Doch das Projekt „Wild Wonders of Europe“ zeigt einen anderen, im Ausland weniger bekannten Kontinent: Mit ungezähmter Natur, unendlichen Weiten und seltenen Tieren, die alte Reviere zurückerobern.
Das gute N-Wort

Daniel Fischer arbeiten am Institut für Umweltkommunikation der Leuphana Universität Lüneburg. Gemeinsam mit Studierenden der norddeutschen Universität hat er die Verwendung des Begriffs Nachhaltigkeit in deutschen Medien untersucht. Dabei war die Frage, ob der Begriff mehr als eine leere Floskel ist, ständige Begleiterin. Im Interview hat er uns die Ergebnisse der umfangreichen Studie erklärt.
„Positivisten haben übernommen“

Wofür dürfen sich Journalisten engagieren? Warum scheuen viele Medienmenschen die Rollendebatte? Weshalb sind die Kommunikationswissenschaften in ihrem Forschungsinteresse so kleinteilig geworden? Medienethiker Filipović und Umweltjournalist Torsten Schäfer diskutieren.
Hysterie hilft

Professoren warnten uns, dass der Wald bald sterben werde. Heute gibt es ihn immer noch. Alles Panikmache – oder die Geschichte einer Rettung? taz-Redakteur Bernhard Pötter hat sich auf eine Reise zurück in die Umweltgeschichte begeben. Und erkennt dabei, wie wichtig der Wald für die deutsche Naturdebatte war und ist.
„Wenn es wirklich um Nachhaltigkeit geht, ist die Anreise das A und O“

Urlaubstipps für jede Lebenslage verspricht das Magazin und Infoportal „Verträglich Reisen“, das jetzt in „Anderswo“ umbenannt wird. Das Magazin kann auf 25 Jahre am Markt zurückblicken, das Portal gibt es seit 2005. Beide nehmen der Klimadiskussion etwas von ihrer Verbissenheit, denn tatsächlich können „Klima“ und „Urlaub“ unter bestimmten Bedingungen gut zusammenpassen.