Für eine Kommunikationsethik der Nachhaltigkeit – Skizzen

Diesen Vortrag (rund eine Dreiviertelstunde) habe ich in der Lehre im vergangenen Mai gehalten. Er kann als erste Grundlage einer ethischen Fundierung für neue Ansätze im Umwelt- und Klimajournalismus betrachtet werden, die als Genre nicht mehr in einer Nische stattfinden, sondern alle journalistischen Felder mit ihrer Relevanz und dem zugrunde liegenden Ethos erreichen. Bezogen auf die Nachhaltigkeit der Digitalisierung müssen weitere Überlegungen folgen, auch hier auf Grüner-Journalismus. Der Grundsatz gilt dabei, dass die Relevanz der Biosphäre vor der Relevanz der Soziosphäre sowie der Technosphäre geht.

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Meine Erwartungen sind groß, als ich mich aufmache, um den Kurfürstenweg abzuwandern. Durch verwachsene Graspfade, an denen hohe Sträucher meine Nase kitzeln, führt mein Weg zum ersten Halt der Route: der Grabstätte von Cancrin. Ungefähr einen Kilometer vom Startpunkt entfernt beschreibt eine Infotafel, was ich vor mir sehe. Eine regionale Erfolgsgeschichte, eine Familie, die sich durch die Bergarbeit „den gesellschaftlichen Aufstieg erarbeitete“. Ihnen gehörte das Gut, von dem aus ich meine Reise begann. Die Grabstätte an sich ist eine halbkreisförmige Mauer, die etwas erhöht und mit einer zugewachsenen Steintreppe versehen am Ende einer Lichtung steht.

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Wer wacht am Rhein?

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