Akteure, Konzepte & Argumente der Degrowth-Bewegung. Ein Crashkurs für Journalist_innen

Meine Kollegin Anja Humburg, mit der ich an der Universität Lüneburg im Rahmen von journalistischen Projekten und Forschungen gearbeitet habe, bat um Weiterleitung – meines Wissens gab es zu diesem verdammt wichtigen Thema bisher wenig für Journalisten!
Wen interviewen außer Niko Paech? – Akteure, Konzepte & Argumente der Degrowth-Bewegung. Ein Crashkurs für Journalist_innen
Datum: 12.7.2017, 16.00 – 18.00 Uhr
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
Seit der 4. Internationalen Degrowth-Konferenz 2014 in Leipzig mit mehr als 3.000 Teilnehmenden geistert der Begriff „Degrowth“ verstärkt durch die wachstumskritische Debatte und deutsche Medienlandschaft – von der „taz“ bis zur „FAZ“. Was aber verbirgt sich hinter dem Schlagwort? Ist es gleichzusetzen mit „Postwachstum“? Hält „Degrowth“ mehr bereit als Ideen für die Nische? Welche konkreten Konzepte gibt es für eine ganze Gesellschaft jenseits von Wachstumsfixierung, Profitorientierung und Konkurrenzdenken? Wer forscht zu welchen Themen und steht als Expert_in für Interviews bereit? Wo gibt es gelebte Alternativen über Repaircafés und urbane Gärten hinaus?
In diesem Crashkurs, geeignet vor allem für Journalist_innen, stellen wir die zentralen Argumente, Themen und Konzepte der Degrowth-Debatte vor, geben einen Überblick über die wichtigsten Akteure und informieren über mögliche Gesprächspartner_innen und Recherchequellen. Der Workshop wird von freien Journalistinnen und Vertreterinnen vom Konzeptwerk Neue Ökonomie koordiniert.
Kontakt: Anja Humburg, humburg@posteo.de
Share on:

Related Posts

Auf historischen Pfaden: Eine Wanderung durch den Spessart 

Meine Erwartungen sind groß, als ich mich aufmache, um den Kurfürstenweg abzuwandern. Durch verwachsene Graspfade, an denen hohe Sträucher meine Nase kitzeln, führt mein Weg zum ersten Halt der Route: der Grabstätte von Cancrin. Ungefähr einen Kilometer vom Startpunkt entfernt beschreibt eine Infotafel, was ich vor mir sehe. Eine regionale Erfolgsgeschichte, eine Familie, die sich durch die Bergarbeit „den gesellschaftlichen Aufstieg erarbeitete“. Ihnen gehörte das Gut, von dem aus ich meine Reise begann. Die Grabstätte an sich ist eine halbkreisförmige Mauer, die etwas erhöht und mit einer zugewachsenen Steintreppe versehen am Ende einer Lichtung steht.

weiterlesen

Wer wacht am Rhein?

Die Sonne hängt bereits tief über der Landschaft, als ich die Treppen des Niederwalddenkmals erklimme. Obwohl sich gerade die letzten Sonnenstrahlen des Tages in den Baumkronen verfangen, haftet die Hitze der vergangenen Stunden noch an den steinernen Oberflächen. Fast alle der dreizehn im Halbkreis angeordneten Bänke sind besetzt. Nur die Bank ganz vorne in der Mitte, die mit der besten Aussicht, ist frei.

weiterlesen
Zum Inhalt springen