Warum wir Natur anders sehen müssen – Andreas Weber im Gespräch

Andreas Weber ist einer der bekanntesten Umweltjournalisten. Und einer, der Haltung zeigt. Der Philosoph und Biologe setzt sich in seinen Reportagen, Essays und Büchern für den Eigenwert von Arten und Ökosystemen ein und plädiert für ein neues ökologisches Gespräch zwischen Gesellschaft und Natur.

Die Rendite der Norweger in anderem Licht

„Teure Ethik“ – so betitelte unlängst die Süddeutsche Zeitung eine Meldung, wonach die Umsetzung seiner eigenen Ethik-Richtlinien den norwegischen Staatsfonds im vergangenen Jahrzehnt 1,3 Milliarden Euro gekostet habe. Diese Nachricht macht seither die Runde, als ob sie der endgültige Beleg dafür wäre, dass ethisches und nachhaltiges Anlegen Rendite koste.

„Ich sehe viele Leute, die sich weit über den eigenen Kreis hinaus engagieren“

Was Risikowissenschaften sind, wie er Nachhaltigkeit selbst lebt, in der Lehre hochhält und an der eigenen Hochschule in Darmstadt gelebt sieht – darüber spricht der Agrarökologie Jan Barkmann im Interview mit Grüner-Journalismus. Er leitet das von der UN ausgezeichnete sozial- und kulturwissenschaftlichen Begleitstudium an der h-da (SuK), das jedes Semester Seminare aus dem grünen Spektrum anbietet.

Martin Führ: „Ich bin schockiert, wie risikoblind die Autoindustrie war“

An der Hochschule Darmstadt zählt Martin Führ zu den führenden Köpfe in Sachen Nachhaltigkeit. Er ist Jurist und Professor dem Schwerpunkt Umwelt- und Technikrecht. Den Bundestag berät er als Sachverständiger im Abgasstreit. Ein Gespräch über Arbeit, Automobilindustrie und Nachhaltigkeit, die Führ aber bewusst immer anders benennt.

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