Fossilien aus der Grube Messel liegen auf einer grauen Tischdecke.
Erde in der Grube Messel.
FOTO: MARIANNE KRIEGBAUM

Am Anfang waren Himmel und Erde nicht voneinander zu unterscheiden.
Heißes Magma bahnt sich seinen Weg nach oben
und küsst kurz vor seinem Ziel das kühle Wasser des Grundes.
Das Ergebnis ihrer Liaison? Explosiv.
Zurück bleibt ein glühender Krater, ein Zeitzeuge dieser Begegnung.
Aber wo so oft ein Ende ist, beginnt auch etwas Neues.
Der Krater kühlt ab und wandelt sich zu einem tiefen See,
ein Zuhause für allerlei Wesen.
Und wenn der Atem die Algen im Wasser verlässt,
kommt er nicht zurück und sorgt dafür, dass der Grund des Kraters unbewohnbar ist
Und doch sammelt sich dort eine Art von Leben – vergangenes.
Pflanzenreste, Hüllen von Tieren sinken in die Tiefe und
werden von den ausgebreiteten Armen des Sees aufgenommen
Eingebettet
und erhalten.

Fossilien aus der Grube Messel liegen auf einer grauen Tischdecke.
FOTO: ANNA BALLAY
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