© Melina Seiler
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Regionalität bei Ohne Gedöns

Den Unverpacktladen „Ohne Gedöns“ gibt es seit zweieinhalb Jahren. Im ersten Jahr war er in Lemsahl ansässig, wo auch der Biobauer ist, von dem der Laden beispielsweise Eier, Kartoffeln, Äpfel und Kürbisse bezieht. Der aktuelle Standort ist ca. vier Kilometer vom ursprünglichen Standort entfernt nahe der U-Bahn-Station Volksdorf. Maren, eine von zwei Gründerinnen, beschreibt die Volksdorfer als „sehr grün eingestellt“. „Hier gibt es viele überzeugte Fahrradfahrer. Wir haben noch jeden Tag Neukunden, die sich über einen Unverpacktladen freuen.“

Zu den regionalen Produkten bei Ohne Gedöns gehören Kaffee aus einer Hamburger Rösterei, Getreide und Haferflocken aus Kaltenkirchen, Aufstriche, Ketchup und Essig aus kleinen Hamburger Manufakturen wie Brandgut. Auch die vegane Kleidung kommt aus Hamburg vom Label Recolution.

Nachhaltigkeit bei Ohne Gedöns

Rund 80 Prozent der Lebensmittel, die verpackt geliefert müssen, kommen in Papiersäcken mit 25 Kilogramm Fassungsvermögen – so beispielsweise Mehl und Haferflocken. Ein kleiner Teil der Ware kommt in Kunststoffsäcken, weil bestimmte Nüsse zum Beispiel das Papier durchfetten könnten. Immer mehr Produkte wie Süßwaren, Öl, Essig und Kaffeebohnen werden in Pfandeimern angeliefert. Die Produkte des Biobauers holt der Laden selbst ab. Haushalts- und Drogeriewaren werden meist unverpackt geliefert. „Wenn etwas nicht so eingepackt ist, wie es uns gefällt, gehen wir mit den Lieferanten ins Gespräch,“ sagt Gründerin Maren. Wenn die Lieferant*innen dann nichts ändern, kann es passieren, dass Ohne Gedöns dort nicht mehr bestellt.

Adresse: Kattjahren 1c, 22359 Hamburg
Homepage: www.ohnegedoenshamburg.de

 

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