„Wir jammern im internationalen Vergleich auf hohem Niveau“ – Interview mit Christian Mihr
Die Pressefreiheit in Europa hat sich im Süden und Osten verschlechtert. Auch Deutschland liegt auf der Liste von Reporter ohne Grenzen nur noch auf Platz 16. 2020 war es noch Platz 13. Ein Interview mit Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen.
„Wir jammern im internationalen Vergleich auf hohem Niveau“

Mehr Angriffe, Anklagen und sogar Morde an Journalist:innen – die Pressefreiheit in Europa hat sich vor allem im Süden und Osten Europas weiter verschlechtert. Auch Deutschland liegt auf der Rankingliste von Reporter ohne Grenzen nur noch auf Platz 16. 2020 war es noch Platz 13. Ein Interview mit Christian Mihr, Geschäftsführer von Reporter ohne Grenzen, über den Zustand der Medien in Europa.
Sternenkreis – mehr als ein Dutzend. Interviews zu Europa

Europa steht vor Herausforderungen. Klimakrise, Ukraine-Krieg, Pandemie oder Migration – all diese Themen fordern Antworten, die die EU-Staaten finden müssen. Doch die große Euphorie der Anfangszeit ist verflogen; stattdessen scheint immer mehr Skepsis um sich zu greifen. Europa hat aber immer noch Vieles, was es eint. Im Projekt „Sternenkreis“ schaut die Lehrredaktion des BA Onlinejournalismus daher auf aktuelle Probleme – betont aber auch die Perspektiven, die die Europa verbinden.
„Die Befürchtung, dass der Krieg ausstrahlt, ist groß“ – Interview mit Christian Jakob

Als Redakteur bei der taz schreibt Christian Jakob über Flucht und Asyl, er kennt sich daher mit dem Thema bestens aus. Im Interview mit Felix Kocea redet er über die Geflüchteten des Ukraine-Krieges, die Berichterstattung im Vergleich zum Jahr 2015 und wie populistische Parteien das Thema „Flucht und Asyl“ ausschlachten und von Fehlern der Medien profitieren.
„Die Befürchtung, dass der Krieg bis nach Westeuropa ausstrahlt, ist groß“

Seit 2006 arbeitet Christian Jakob bei der taz als Redakteur, zuerst in Bremen, ab 2012 in Berlin. Im Ressort „Reportage und Recherche“ schreibt er über Flucht und Asyl auf der ganzen Welt und auch in seinen Büchern thematisiert er dieses Thema, wie etwa in Amerika oder Afrika. Im Interview spricht er über die Geflüchteten des Ukraine-Krieges, die Berichterstattung im Vergleich zum Jahr 2015 und wie populistische Parteien das Thema „Flucht und Asyl“ ausschlachten und von Fehlern der Medien profitieren.
Transformation und Wiederverortung angesichts Klimanotstand und Artensterben

Artenstreben und Klimanotstand fordern vom Journalismus und dessen Theorie ein, sich Ort, Landschaft und Natur mit neuen Ethikkonzepten, Rollenbildern und Sprachgewohnheiten zu öffnen. Dieser Essay skizziert Handlungsbedarfe für Medieninhalte und Theoriebildung. Impulse für die Zukunft werden abgeleitet aus medienethnografischen Forschungen zu indigenen und traditionellen Klimanarrativen in Skandinavien.