Mobilität bewegt uns – aber wie wird sie nachhaltig?

Gerade jetzt in der aktuellen Klimadebatte wird immer wieder über nachhaltige Alternativen für Mobilität diskutiert. Aber können wir digitale Chancen nutzen, um dieses Ziel zu erreichen? Wir haben mit Dr. Jutta Deffner vom Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) in Frankfurt über nachhaltige und intelligente Mobilität gesprochen.
Über uns
Wir sind 12 Studierende des Masters Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg. Zusammen haben wir uns ein Semester lang mit der Frage beschäftigt: „Kann Hamburg sich selbst versorgen?“ Dazu haben wir als Redaktion recherchiert, fotografiert, geschrieben, gedreht, gekocht und gegessen. Herausgekommen ist ein bunter Gemischtwarenladen an Antworten, Eindrücken und Geschichten.
Radikal lokal – Eine Herausforderung für unsere Landwirtschaft

Das Thema Regionalität hat sich in den letzten Jahren zu einem Trend in der Lebensmittelwirtschaft entwickelt. Wenn der Ruf danach in einer Metropole wie Hamburg noch lauter würde, wären vor allem die Landwirte aus der Umgebung gefragt. Für sie wird der Spagat zwischen Anforderungen und Marktzwängen immer größer. Was können Bauern und Bäuerinnen überhaupt noch leisten?
Resteessen aus der Supermarkttonne

Der Weg zur Selbstversorgung einer Großstadt wird leichter sein, wenn weniger Lebensmittel weggeworfen werden. 18 Millionen Tonnen an Lebensmitteln landen laut der Umweltschutzorganisation World Wildlife Fund in Deutschland jährlich im Müll. Vieles davon ist noch verwertbar. Menschen, die containern, packen das Problem direkt an der Wurzel – sie holen sich die Lebensmittel aus dem Müll, die von den Supermärkten entsorgt werden.
Regional, saisonal und frisch: Hier könnt ihr in Hamburg grün einkaufen

Die Nachfrage nach regionalen und saisonalen Lebensmitteln steigt und viele Menschen wollen Erzeuger*innen aus dem Umland unterstützen. Die Mehrheit der Konsument*innen (69 Prozent) wünscht sich, in Zukunft noch mehr regionale Produkte in den Geschäften kaufen zu können.
Von Melina Seiler und Margarita Ilieva
Indoor Farming: Gemüse aus der Zukunft

Wenn Hamburg sich selbstversorgen sollte, braucht es Fläche. Doch die ist rar in Großstädten. Wissenschaftler*innen arbeiten deshalb daran, Agrarflächen zu schaffen, die auch in Städten funktionieren und ertragreich sind: In geschlossenen Räumen. Könnte es also einmal Salatfelder zwischen Büros geben?