Kochen mit Zutaten aus der Region

Als Stadt in die Selbstversorgung zu starten, ist ein ziemlich großes Projekt, für dessen Gelingen die Politik, ebenso wie wir als Individuen verantwortlich sind. Unser Konsumverhalten ist richtungsweisend auf dem Weg in eine vollständige, regionale und nachhaltige Lebensmittelversorgung. Fassen wir uns also einmal an den eigenen Bauch…

Von Sara Tavakoli und Wiebke Knoche

Zwischen Gemüsebeeten und Gartenzwergen

Kleingärten sind für viele immer noch der Inbegriff deutscher Spießigkeit. Doch die Grünflächen haben im Laufe der Zeit neben ihrer sozialen und ökologischen Funktion auch zur Ernährung der Stadtbevölkerung beigetragen. Obwohl in Hamburg heute keine Lebensmittelknappheit mehr herrscht, ist der Selbstanbau bei den Städter*innen beliebter denn je.

Selbstversorgung: Trend oder Zukunft?

Immer mehr Menschen möchten nachhaltiger und ressourcenschonender leben. Das Thema Selbstversorgung wird beliebter, doch in Großstädten steht nur wenig Grünfläche für den Anbau von Lebensmitteln zur Verfügung. Mit neuen Ansätzen wie Hochhausgärten oder Fabrikfarmen versuchen Städte, den Platz effizient zu nutzen. Doch reicht das aus, damit sich eine Millionenstadt wie Hamburg komplett selbst ernähren kann?

Radikal Lokal

Kann Hamburg sich selbst versorgen? Regional, lokal, saisonal: Wer sich heute umweltbewusst ernähren will, der sucht nach Produkten aus dem Umland, versucht vielleicht sogar sich selbst zu versorgen. Aber kann das auch im großen Maßstab funktionieren? Könnte sich die Bevölkerung einer Millionenstadt auf diese Weise ernähren? Wie wäre es zum Beispiel, wenn ganz Hamburg konsequent […]

Ein Holzhaus am Waldrand

Alpakas, Arabische Vollblüter und deutsche Doggen sind auf dem Bauernhof in Hilpoltstein zuhause. Kurz vor der Pferdekoppel steht auf der rechten Seite ein Holzhaus. „Das Haus ist komplett kompostierbar, nur die Fenster würden übrigbleiben“, sagt der Architekt Olaf Jaeschke. Nachhaltige Architektur und bewusstes Bauen halten Einzug in den Alltag. „Der Trend geht auf jeden Fall immer mehr zum nachhaltigeren Bauen. Gerade beim Baumaterial gibt es umweltfreundlichere Alternativen zu Beton“, sagt der Architekt.

Taschengeldbörse: Jugendliche und Senioren für eine nachhaltige Zukunft

Der 15-jährige Tim stellt freudig grinsend den Rasenmäher ab: Geschafft! Alfred (86) ist der Besitzer des Rasenmähers, doch kann er ihn nicht mehr benutzen. Das Alter hindert ihn daran. Alfred überreicht Tim das Geld, doch gibt er ihm noch viel mehr. Die Taschengeldbörse Oberasbach vermittelt junge Leute an Senioren, die sie bei kleineren Aufgaben im Alltag unterstützen.

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