Geschichten von Sein + Stein: Gepardenforelle

Wie ein gelbgrüner Sternenschweif ist sie unter der Brücke hergeschossen, knapp unter der Brotflocke vorbei, die ich herabgeworfen hatte, in unglaublichem Rasen unter Wasser, aus dem sie dann nach einer blitzartigen Drehung kurz herausschießt, um das Stück zu greifen, sich dann aber in der gleichen Bewegung mit noch größerer Schnelligkeit, wie ein programmiertes Katapult, wendet […]
Warum Nachhaltigkeit ein zwingendes Medienfeld ist

Der Begriff der nachhaltigen Entwicklung ist mehrdeutig und inflationär im Gebrauch. Dahinter stecken gleichzeitig bestechende Ideen, kluge Forschungen – und schiere Zukunftsrelevanz. Journalisten sollten das wichtig gewordene Konstrukt deshalb kennen und kritisch begleiten. Eine Entgegnung auf Beiträge, die zur Begriffsverweigerung aufrufen.
Ansichten einer Agrarjournalistin – im Gespräch mit Tanja Busse

Tanja Busse ist Buchautorin und Fachjournalistin, die unter anderem für WDR und ZEIT produziert. Gerade arbeitet sie an einem Buchmanuskript zum Thema „Agrarindustrielles System“. Im Gespräch mit Darmstädter Journalismus-Studierenden nimmt Busse zu aktuellen Agrar- und Konsumthemen Stellung – und berichtet von ihrem eigenen journalistischen Verständnis.
Orientierung im Dschungel: Abkommen zur Biodiversität

Zur biologischen Vielfalt gibt es eine Vielzahl von Abkommen – auf den ersten Blick wirken die Konventionen undurchsichtig wie ein Dschungel. Durch diesen müssen sich Journalistinnen und Journalisten kämpfen, um die Zusammenhänge zu verstehen. Ein Wegweiser durchs Dickicht…
Aus der Asche

Als der Mensch begann, die Natur als Dienstleister, ja gar als Schuldner – im Sinne des eigenen Wohlstands -, zu betrachten, war besiegelt, dass jene, die nicht dem stetig kleiner werdendem Kreis der globalen Elite angehörten, bald die sein würden, die zugleich mit dem Verlust jenen Wohlstands, als auch dem Verfall der eigenen Existenzgrundlage zu kämpfen haben werden.
Wie alles hätte sein können – durch die rosarote Brille

In irgendeiner Stadt im Jahr 2050. Einen Moment lang ist es dunkel. Ich lasse meine Augen noch eine Weile geschlossen und nehme einen tiefen, frischen Atemzug. Der Atem ist rein und frei von Dingen, die ihn in der Vergangenheit unangenehm machten.