© Melina Seiler
© Melina Seiler

Regionalität bei Edeka

Vor allem saisonales Obst und Gemüse, Fleisch und Wurst, Eier, Milchprodukte und Backwaren sind bei Edeka regional. In der Edeka-Region Nord (Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern sowie das nördliche Niedersachsen und Brandenburg) gibt es mehrere regionale Eigenmarken, die in diesem Gebiet produziert und verarbeitet werden. Beispiele dafür sind: „Unsere Heimat – echt & gut“ mit einem umfassenden Angebot an Obst und Gemüse wie Tomaten, Gurken und Äpfel oder die Fleisch-Eigenmarke „Gutfleisch“. Die Produzent*innen und Lieferant*innen für das „Gutfleisch“-Programm stammen fast komplett aus Mecklenburg-Vorpommern, einige auch aus Schleswig-Holstein. Verarbeitet wird das Fleisch ausschließlich im Fleischwerk in Zarrentin/Valluhn. Spezifisch auf Hamburg bezogene Produkte wurden auf Nachfrage nicht genannt.

Nachhaltigkeit bei Edeka

Seit 10 Jahren hat Edeka eine Partnerschaft mit WWF. Zudem eröffnete Edeka im Oktober 2019 zwei Bio-Fachmärkte namens Naturkind, einen in Hamburg und einen im bayerischen Dinkelsbühl. Edeka gibt an, dass dort neben Bio-Qualität auch Regionalität eine große Rolle spielt. Für den NATURKIND-Markt in Hamburg-Altona wird frische Ware von regionalen und lokalen Lieferant*innen bezogen. Diese sind zum Beispiel DeÖko Melkburen aus Lentföhrden (Frischmilch für die Milchtankstelle), Bäckerei Bahde GmbH aus Seevetal (demeter Bäcker) und Bio-Fleischerei Fricke GmbH aus Hamburg. Weitere Waren bezieht Naturkind weitgehend über den Lieferanten Grell Naturkost GmbH in Kaltenkirchen bei Hamburg.

Auf den Produkten bei Naturkind befinden sich alle gängigen Bio-Siegel – von deutschem- und EU-Bio-Siegel über Verbände wie demeter e. V., Bioland oder Biopark etc. bis zu Umweltsiegel, wie dem Blauen Engel und FSC. Verpackt wird die Ware von den Lieferant*innen oder Produzent*innen. Dort, wo es möglich ist, sind die Waren unverpackt. Es gibt bereits über 60 „lose Artikel“, zusätzlich Fleisch, Wurst, Käse, vegane und vegetarische Produkte an den Bedientheken, eine Salatbar und eine Nussmusmaschine. Auch die Obst- und Gemüse-Artikel sind unverpackt.

Edeka gibt es 122 Mal in Hamburg

 

Share on:

Related Posts

Auf historischen Pfaden: Eine Wanderung durch den Spessart 

Meine Erwartungen sind groß, als ich mich aufmache, um den Kurfürstenweg abzuwandern. Durch verwachsene Graspfade, an denen hohe Sträucher meine Nase kitzeln, führt mein Weg zum ersten Halt der Route: der Grabstätte von Cancrin. Ungefähr einen Kilometer vom Startpunkt entfernt beschreibt eine Infotafel, was ich vor mir sehe. Eine regionale Erfolgsgeschichte, eine Familie, die sich durch die Bergarbeit „den gesellschaftlichen Aufstieg erarbeitete“. Ihnen gehörte das Gut, von dem aus ich meine Reise begann. Die Grabstätte an sich ist eine halbkreisförmige Mauer, die etwas erhöht und mit einer zugewachsenen Steintreppe versehen am Ende einer Lichtung steht.

weiterlesen

Wer wacht am Rhein?

Die Sonne hängt bereits tief über der Landschaft, als ich die Treppen des Niederwalddenkmals erklimme. Obwohl sich gerade die letzten Sonnenstrahlen des Tages in den Baumkronen verfangen, haftet die Hitze der vergangenen Stunden noch an den steinernen Oberflächen. Fast alle der dreizehn im Halbkreis angeordneten Bänke sind besetzt. Nur die Bank ganz vorne in der Mitte, die mit der besten Aussicht, ist frei.

weiterlesen
Zum Inhalt springen