Folgen der Klimakrise: „Es ist einfach kein Spaß mehr“

Torsten Schäfer verfolgt in seinem neuen Buch „Wasserpfade“ den südhessischen Fluss Modau. Er fand Schönheit und Zerstörung. Ein Interview. taz: Herr Schäfer, Ihr neues Buch liegt total im Zeitgeist: Sie nehmen Ihre Le­se­r:in­nen mit auf viele Spaziergänge durch Ihre Nachbarschaft. Genauer gesagt, Sie folgen dem südhessischen Flüsschen Modau. Warum?

Was man für Gewässer und Artenvielfalt tun kann

Seminare wie „EU-Berichterstattung, Fallbeispiel Wasserrahmen-Richtlinie“ oder „Lehrredaktion Flussreporter“ haben im BA Onlinejournalismus eine Wasserperspektive eingebracht. Torsten Schäfer baute die Kurse auf Recherchen auf, die an Gewässern in Südhessen stattfanden. Daraus ist das Buch „Wasserpfade“ geworden, das als Werk des „nature writing“ Umweltjournalismus mit Poesie, Essay-Reflexionen und konkreten Prasxideen zusammenbringt.

Den Inuit auf der Spur – eine Reporterin spezialisiert sich

Sonia Luokkala arbeitet als Journalistin in Alaska. Dort dreht sie mit fünf Filmemachern einen Dokumentarfilm darüber, wie sich der Klimawandel auf die indigenen Völker auswirkt. Dabei lässt sie die Grenzen zwischen Journalismus und Aktivismus verschwimmen. Ein notwendiger Schritt, wie sie selbst findet.

Filmindustrie – von der Digitalisierung überrannt?

Das Bewusstsein für eine nachhaltige Filmindustrie steckt in der Branche noch in den Kinderschuhen. Laut einer britischen Studie erzeugt ein Kinospielfilm je nach Produktionsgröße zwischen hundert und tausend Tonnen CO2, bei einem US-Blockbuster können es sogar mehrere tausend Tonnen werden. Wie kommt diese hohe Zahl zustande? Und welche Möglichkeiten haben Filmemacher und Kinobetreiber, dem entgegenzuwirken?

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