“Woraus schöpfen Sie Kraft, um weiter zu machen?”

Interviews mit Klimaforscher*innen und Menschen, die ihr ganzes berufliches Leben der Dimension Klima gewidmet haben, führen wir hier nicht. Wir wollten Menschen befragen, die sich einerseits komplett ehrenamtlich und zum anderen bereits über mehrere Jahrzehnte hinweg dem Klimawandel und der Krise widmen. Diese Klima-Journalist:innen und -Aktivist:innen haben uns Fragen zu Durchhaltevermögen und Resilienz in der Dimension Klima beantwortet. Welche Tipps und Tricks haben sie für junge Aktivist:innen und Journalist:innen, die sich diesem Feld widmen? Oder raten sie uns gar davon ab?

Die entstandenen Interviews finden sich in dieser Kategorie.

Bäume im Winter, im Sonnenuntergang

Mit dem Buch „Die Einkaufsrevolution” startete Tanja Busses Weg in den Umweltjournalismus. Welche Fragen sie heute umtreiben, wie Greta Thunberg sie inspiriert hat und worauf junge Umweltjournalist:innen achten sollten, erzählt Tanja Busse im Interview.

Zwei Enten auf einer Eisfläche.

Martina Polensky engagiert sich seit fast 30 Jahren ehrenamtlich bei dem NABU. Als erste Vorsitzende konnte sie beobachten, wie sich die Natur durch ihre Arbeit rund um den Bezirk Groß-Gerau veränderte. Warum sie der Naturschutz so begeistert und sie nie aufgehört hat, für den Schutz der Natur zu kämpfen, erzählt sie in dem Interview.

Seit 2005 beteiligt sich Fritz Fornoff an dem Projekt „Naturschutzscheune am Reinheimer“, das vom NABU-Kreisverband und dem HGON-Arbeitskreis gemeinsam getragen wird. Er setzt sich aktiv für den Naturschutz am Reinheimer Teich ein und möchte so die Menschen der Region aufklären. Ein Interview über seine Motivation und Durchhaltevermögen.

Share on:

Related Posts

Auf historischen Pfaden: Eine Wanderung durch den Spessart 

Meine Erwartungen sind groß, als ich mich aufmache, um den Kurfürstenweg abzuwandern. Durch verwachsene Graspfade, an denen hohe Sträucher meine Nase kitzeln, führt mein Weg zum ersten Halt der Route: der Grabstätte von Cancrin. Ungefähr einen Kilometer vom Startpunkt entfernt beschreibt eine Infotafel, was ich vor mir sehe. Eine regionale Erfolgsgeschichte, eine Familie, die sich durch die Bergarbeit „den gesellschaftlichen Aufstieg erarbeitete“. Ihnen gehörte das Gut, von dem aus ich meine Reise begann. Die Grabstätte an sich ist eine halbkreisförmige Mauer, die etwas erhöht und mit einer zugewachsenen Steintreppe versehen am Ende einer Lichtung steht.

weiterlesen

Wer wacht am Rhein?

Die Sonne hängt bereits tief über der Landschaft, als ich die Treppen des Niederwalddenkmals erklimme. Obwohl sich gerade die letzten Sonnenstrahlen des Tages in den Baumkronen verfangen, haftet die Hitze der vergangenen Stunden noch an den steinernen Oberflächen. Fast alle der dreizehn im Halbkreis angeordneten Bänke sind besetzt. Nur die Bank ganz vorne in der Mitte, die mit der besten Aussicht, ist frei.

weiterlesen
Zum Inhalt springen