Nature writing – neue Möglichkeiten für den Umweltjournalismus?

In Deutschland ist die Literaturgattung nature writing, die von realen Beobachtungen ausgeht und damit der Reportage ähnelt, kaum vertreten. In den USA hat sie eine lange Tradition. Ein schöner Text fasst sie zusammen.
Föderales Zahlenchaos als Recherche-Erfahrung

Während eines Rechercheprojekts zur Klimapolitik der Bundesländer stieß die Redaktion des Magazins GEO auf verblüffende Unstimmigkeiten, Lücken und Fallen. Die tatsächliche Größe des Straßennetzes blieb ebenso ein Geheimnis wie die Leistungsbilanz von Kraftwerken. Ein Recherchebericht.
Was müssen Umweltjournalisten heute leisten? Ein Überblick

Marc Wilhelm Lennartz beschreibt als Praktiker im Themenbereich welche Anforderungen an Umweltjournalisten heute gestellt werden, ordnet Entwicklung und Bedeutung des Themas gesellschaftlich ein und warnt vor Fallstricken allgegenwärtiger PR. Der Beitrag sensibilisiert Umweltjournalisten für viele Probleme im Themenfeld, kann aber auch auf andere Fachdebatten übertragen werden
Journalistische Aus- und Weiterbildung: Grüner wird es nicht

Auf den Trend hin zu grünen Themen reagiert nicht nur der Medienmarkt mit neuen Produkten und Formaten sondern auch die journalistische Ausbildung mit Projekten und Studienmöglichkeiten. Auch die berufliche Weiterbildung fällt mit Entwürfen auf. Ein Überblick über die jüngsten Entwicklungen in Deutschland.
„Eine eigene Meinung macht aus einem Journalisten noch keinen Aktivisten“

Wie richtig ist Engagement und wie wichtig ist eine neutrale Haltung für Journalisten? Carta-Mitherausgeber Wolfgang Michal über die Angst der deutschen Journalisten vor dem Aktivismus.
„Heimliche Zuschüsse“ – Stiftungsfinanzierung im Wissenschaftsjournalismus

Manfred Ronzheimer, freier Autor mit eigenen Ideen zu Nachhaltigkeit und Journalismus, kritisiert in der taz die Finanzierung journalistischer Aus-und Weiterbildungsprojekte durch Stiftungen. Recht hat er, könnte man sagen. Nur, was wäre die Alternative?