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  1. Lieber Herr Meister, schonmal was vom Greenpeace Magazin gehört? Da finden Sie mehr „Naturjournalismus“ (was auch immer das genau sein mag, als Begriff vielleicht etwas fremd) als in FR, SZ und FAS zusammen. Warum haben Sie das nicht erwähnt? Und dann habe ich noch eine Frage zu Ihnen persönlich: Sie sind Chefredakteur von GEO „International“. Was genau ist das? Ich habe das als Magazin noch nie gesehen.

  2. Ob Journalisten „engagierter“ über Nachhaltigkeit berichten sollten, haben wir bei forum Nachhaltig Wirtschaften führende Medienmacher wie Giovanni di Lorenzo gefragt. Das haben sie geantwortet:

    http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no=7589

    Auch empfehlenswert zu dem Thema ist die Debatte zwischen dem Ex-Chef der Deutschen Journalistenschule, Uli Brenner, und forum-Chefredakteur Fritz Lietsch:

    http://www.nachhaltigwirtschaften.net/scripts/basics/eco-world/wirtschaft/basics.prg?a_no=7590

  3. Noch nie vom Öko-Institut und dessen Themenfeld „Nachhaltiger Verkehr“ gehört?
    Zuletzt haben wir über zwei aktuelle Forschungsprojekte berichtet und die Ansprechpartner genannt. Wo? Unter http://www.oeko.de!

    Dennoch: Mit Grüner-Journalismus ist ein guter Anfang gemacht!

    Viele Grüße,

    Romy Klupsch
    Öko-Institut e.V.
    Öffentlichkeit & Kommunikation
    Postfach 17 71
    D – 79017 Freiburg
    Tel. +49 +761 – 45295-224
    Fax +49 +761 – 45295-288
    http://www.oeko.de

  4. Ich vermisse in der allgemeinen Diskussion und den journalistischen Kommentaren immer wieder einen wichtigen langfristigen Aspekt der Energiewende: Deutschland ist weltweit Vorreiter in der Energiewende und wird durch die Umstellung seiner Stromproduktion von fossilen und atomaren Großkraftwerken auf Windkraft und Fotovoltaik einen erheblichen volkswirtschaftlichen Nutzen erzielen. Durch die entfallenden Rohstoffimporte (Öl, Kohle, Gas und Uran) wird sich eine positive Auswirkung auf die Außenhandelsbilanz ergeben und politische Abhängigkeiten von den rohstoffexportiereden Ländern werden verringert. Dieser Aspekt beherrscht nicht das politische Tagesgeschäft, da dort nur auf Wählerstimmen für 4 Jahre und die Strompreise fokussiert wird.

  5. Wenn Fischbestände gefährdet sind, bedeutet dies ja wohl, dass zu viele dieser Fische gefangen wurden bzw. werden. Nun fangen aber nicht nur Menschen Fische, sondern auch Millionen von Seevögeln und Pinguinen sowie viele Robben, Seehunde, Seeelefanten und was es an dergleichen Getier noch so alles gibt. Wieso kann man nicht die Bestände derjenigen dieser Tiere, die nicht vom Aussterben bedroht sind, sondern von denen es noch sehr viele, eventuell sogar zu viele gibt, durch Bejagung um einen gewissen Prozentsatz reduzieren? Könnte das nicht auch zur Schonung gefährdeter Fischbestände beitragen? Oder warum sollte das nicht funktionieren?

  6. Sehr geehrter Herr Janzing,
    keine Frage: „…das Denken in Zusamamenhängen zeichnet die Umweltwissenschaften aus“.
    Und Ökologie bedeutet zweifellos auch „Die ganzheitliche Sicht auf die Welt“.
    Bevor der Umweltjournalist jedoch ökologisch und in „ganzheitlichen Zusammenhängen“ denken, schreiben und argumentieren kann, muß er/sie jedoch vor allem über ein gehöriges Pensum an naturwissenschaftlichen Grundlagenwissen verfügen.
    3 banale Beispiele über journalisitsches Nichtwissen:
    Wenn nicht zwischen Atomen und Molekülen untersieden werden kann, dann gibt es in Chemie eine 6 – setzen
    Wenn nicht zwischen Arten und Sorten unterschieden werden kann, dann gibt es in Biologie eine 6 – setzen.
    Ein Fischsterben ausgelöst in einem Gewässer mit einem pH-Wert von > 8 pH wurde nach Interpretation des Journalisten wegen der Versauerung des Wassers ausgelöst. Dafür gibt es in Chemie eine 6 – setzen… usw. usw.
    Nochmal: ganzheitliche Betrachtungen setzen ein gehöriges Pensum an naturwissenschaftlichem Faktenwissen voraus – vor allem Chemie und Physik.
    Wenn dann noch die Fächer Biologie, Limnologie, Meteorologie und Pedologie im Ausbildungsgang Umweltjournalismus vorkommen, dann ist mir um eine realistische und sachbezogene Berichterstattung nicht mehr bange.
    Dann wird im Fernsehjournalismus Wasserdampf sicher nicht mehr als Kohlendioxid bezeichnet.
    Und Kohlendioxid, die Quelle der Vegetation auf unsesrem Globus für Kohlenstoff – aus dem sie zu über 50% besteht – nicht mehr als Giftgas tituliert.
    Das ist realer, „greengepeacter“ Umwelt-Fernsehjournalismus.
    Weil Journalisten beim Fernsehen und anderswo über das o.a. Faktenwissen offensichtlich nicht verfügen, werden sie immer wieder zu „bereitwilligen Opfern“ der Organaisationen, die sich auf dem Umweltsektor tummeln und die Wahrheit und nichts als die Wahrheit in Sachen Umwelt und Umweltschutz verkünden.
    Verkündet werden von diesen Organaisationen vor allem immer wieder Katastrophenmeldungen von unserer total vergifteten und verpesteten Erde, zum Zwecke des Spendensammelns.
    Jüngstes Beispiel:
    Die NABU-Studie: „Umweltrisiko Glyphosat“
    Von vorgelegten 90 Einzelanalysen wies nur eine Probe einen Gehalt des Wirkstoffes leicht oberhalb der Nachweisgrenze – im Schwankungsbereich des Analysenverfahrens auf. Die Schlagzeile wurde dennoch gewählt, weil sie offensichtlich bereits kreiert war, bevor die Analysen vorlagen. Der NABU-Bericht stammt übrigens von einer Umwelt?-Journalistin.
    Weiteres – also:
    – Atome sind böse Strahlemonster für Bomben
    – Chemie ist von Übel
    – Gene sind Dreck
    – unsere Gewässer sind verseucht
    – die Luft ist mit Giftgas verpestet
    – Die Böden sind von konventionellen Landwirten vergiftet mit immer mehr Kunstdünger und Chemie
    Nichts dergleichen trifft zu!
    Diese Klischees werden aber bevorzugt genutzt um „Umwelt-Angst“ zum Zwecke des Spendensammelns zu verbreiten und viele Journalisten greifen diese „Bilder“ begierig auf und plappern sie unreflektiert nach.
    Also:
    Beginnend Ende der 1950 er Jahre wurde damit begonnen verstärkt Kläranlagen zu bauen und Phosphor in Waschmitteln verboten, weil Phosphat auslösender Nährstoff für die Eutrophierung der Gewässer war und ist – heute sind unsere Binnengewässer wieder in den ursprünglichen oligotrophen Zustand zurückverwandelt (s. z.B. Bodensee).
    Die Belastung der Luft mit diversen Schadstoffen ist inzwischen seit Jahren um 70 – 90% reduziert. Trotzdem richtete der Grüne Umweltdezernent in Hannover eine Umweltzone ein.
    Der Aufwand an Mineral- oder Kunstdünder in der Landwirtschaft wurde bei P um 80%, bei K um 70% und bei N um ca. 30% verringert.
    Die drei zuletzt genannten Beispiele wurden von den jeweiligen Fachwissenschaftlern initiiert und bewerkstelligt und diese Arbeiten begannen lange bevor die umweltbewegten Grünen am Horizont auftauchten, das Licht der Welt erblickten.
    Beispielsweise wurde die „Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee“ wenn ich es recht erinnere 1958 gegründet.
    Die Umweltjournalistin, der Umweltjournalist muß vor allem über naturwissenschaftliches Faktenwissen verfügen, denn ohne dieses Faktenwissen können keine ganzheitlichen ökologischen Betrachtungen angestellt werden.
    Für Umweltjournalisten gilt in besonderem Maße:
    Recherche, Recherche, Recherche
    Und:
    „Mache dich mit keiner Sache gemein, auch nicht mit der guten“
    In Anbetracht der derzeitigen Situation insbesondere beim Fernsehjournalismus könnte man das H.-J. Friedrich- Zitat auch wie folgt umformulieren:
    „Mache dich mit keiner Sache gemein, vor allem nicht mit der schlechten“
    In diesem Sinne wünsche ich den agierenden und werdenden Umweltjournalistinnen und Umweltjournalisten eine erfolgreiche und vor allem glaubwürdige umweltjournalistische Arbeit.
    Mit den besten Grüßen verbleibe ich
    Ihr E. Grantzau

  7. Dieser Kommentar von E. Grantzau spricht mir aus der Seele. Aber, ich fürchte, Greenpeace, NABU u. Co. scheren sich nicht um solchen Widerspruch. M.M.

  8. Nachhaltigkeit – ein beliebig und sinnentleerter Gebrauch eines positiv besetzten Wortes! Es gibt kaum noch ein Unternehmen, das sich nicht zu nachhaltigem Denken und Handeln bekennt. Und es gibt keinen Politiker, der nicht bei jeder passenden Gelegenheit den Begriff »Nachhaltigkeit« im Munde führt. Und jetzt auch noch mehr Nachhaltigkeit im Journalismus. Die Grafik Entwicklung des Begriffes „Nachhaltigkeit“ in deutschen Tageszeitungen von 1992-2012 könnte auch die Überschrift haben, die Entwicklung der Nachrichten ohne Inhalt, also Scheininformationen oder Meinungen, die gar keine Nachricht sind.

  9. Sinnentleerter Gebrauch eines positiv besetzten Wortes! – genau darum geht es auch diesem Portal. Wir wollen zeigen, was sich konkret hinter dem inflationär gebrauchten Wort verbirgt: alte Konzepte, kluge Ideen, sehr viel harte Forschungen.

  10. Da haben sie wohl Recht. Sie waren nicht in der Lage „zwischen Euphemismen der Lobbyorganisationen und Fakten zu unterscheiden“, als sie diesen Artikel geschrieben haben.

    Sie gehen schon gleich von falschen Fakten aus:

    Anzahl der Hungernden weltweit

    1990-1992 1 Mrd.
    1999-2001 919 Mio.
    2004-2006 898 Mio.
    2007-2009 867 Mio.
    2010-2012 868 Mio.

    Gemessen in Prozent an der Weltbevölkerung
    1990-1992 18.6
    1999-2001 15.0
    2004-2006 13.8
    2007-2009 12.9
    2010-2012 12.5

    http://de.wfp.org/artikel/un-hungerbericht-2012-sicherheitsnetze-haben-h%C3%B6chste-priorit%C3%A4t

    Also, absolut und relativ sinkt die Zahl der Hungernden. Wobei ich zugeben muss, dass schnelleres Sinken besser wäre.
    Nur wo sie nun Marktversagen erkennen, kann ich nicht nachvollziehen. Ist es nicht eher die wirtschaftliche Entwicklung in weiten Teilen der Welt, die den Hunger bekämpft?

  11. Lieber Lars,

    ich sprach in dem Interview von „Leitmedien“. Damit meine ich die Publikationen, an denen sich eine sehr große Zahl von Menschen, auch solche in Führungspositionen, bei ihrer Meinungsbildung ausrichtet. Ich glaube nicht, dass das Greenpeace Magazin so ein Medium ist – obwohl das ganz bestimmt eine Bereicherung der öffentlichen Meinungsbildung wäre. Sie können es aber auch so sehen: Dem Greenpeace Magazin werfe ich keinesfalls vor, für Naturthemen mit Blindheit geschlagen zu sein, ganz im Gegenteil…

    Was GEO International betrifft: Dieses Heft erscheint nicht auf Deutsch, sondern z.B. auf Russisch, auf Italienisch oder Spanisch, insgesamt in 13 Sprachen und ganz überwiegend nur im Ausland. An Bahnhofs- oder Flughafenkiosken findet man einige unserer Hefte auch in Deutschland.

  12. Berichtet mal wieso in de der co2 ausstoss steigt – weil zappelstrom nur für grünökologen und nicht für ein industrieland funktioniert !
    Ich will endlich wieder co2-freien atomstrom

  13. Danke für den Beitrag, der den Finger wachsam in die Wunde legt.
    Gleichwohl bin ich äußert skeptisch, ob „Social Media“ tatsächlich der goldene Alternativpfad sein kann, denn deren Wirkungsmechanismen scheinen mir keineswegs weniger Interessen geleitet, als bei den hier zitierten Print-Medien. Die Maschinerie ist komplexer, die Werbung differenzierter und doch das Prinzip das Gleiche.

    Wer wirklich Alternativen sucht, muss seinen Journalisten wohl künftig ohne Umwege selbst beauftragen. Wie attraktiv das sein kann, zeigt dieses aktuelle Projekt meiner Meinung nach recht eindrucksvoll: https://krautreporter.de/das-magazin

    Die Technologie, die uns heute zur Verfügung steht, ermöglicht es, wirklich neue Wege zu gehen. Dabei zu hoffen, man müssen die eigene Komfortzone nicht verlassen und könne alten Wein in neue Schläuche gießen, halte ich für mindestens romantisch.

  14. Dass Redaktion und PR immer mehr verschmelzen, ist tatsächlich die größte Bedrohung für Meinungsbildung und -vielfalt. Als Redakteurin habe ich das selbst erlebt. Man muss sich nur ansehen, wie viele Stellen in den vergangenen 15 Jahren in den Redaktionen abgebaut und in PR- und CSR-Stellen geschaffen wurden – das sagt alles über das neue Kräftverhältnis. Auf der anderen Seite ziehen die Konsumenten immer wieder nach, glaube ich (wenn auch zeitversetzt): Je ausgeklügelter die PR-Mechanismen, desto skeptischer werden die Konsumenten. Inzwischen ist es nicht mehr so einfach Greenwashing zu betreiben, wie in den Anfangsjahren des CSR-Hypes. Und Medien haben an Glaubwürdigkeit verloren, zumindest hört man nirgends mehr den Satz: „Das ist so, das habe ich in der Zeitung gelesen.“
    Ich befürchte nur, dass sich die Gesellschaft hier spaltet. Die Einen verwenden immer mehr Zeit darauf, sich unabhänging zu informieren und bewusst zu konsumieren. Die Anderen halten kostenlose Kundenmagazine für informativ genug. Da wären wir dann, wie immer, beim Thema Bildung.

  15. Ich finden den Aspekt des skeptischeren Konsumenten sehr spannend und zu wenig angesprochen, danke! Und die Krautreporter werden uns noch gut beschäftigen, wir sind gespann, was die konkret bieten….

  16. Sie schreiben hier:
    „Verlierer steigender Meeresspiegel: Inselstaaten wie die Malediven, Kiribati und hier Tuvalu fürchten um ihre Existenz. “

    Auf der folgenden Webseite sind aber die offziellen Zahlenwerte über den Meeresspiegelanstieg der Insels im Südpazifik zu finden:

    http://www.bom.gov.au/oceanography/projects/spslcmp/data/monthly.shtml

    Nach diesen Zahlenwerte ist aber bei keiner der Inseln ein Meeresspiegelanstieg
    festzustellen. Können Sie uns bitte Ihre fundierte Quelle mit Zahlenwerten angeben, wo der Meerespiegelanstieg in gleicher Weise bestätigt wird.

    Einfache Behauptungen irgendwelcher Experten, z.B. vom PIK in Potsdam, reichen als Nachweis nicht.

  17. Eine weitere gute Quelle ist das Netzwerk der Energieblogger. Bereits über 50 Blogger bieten auf energieblogger.net gebündelte Inhalte zur Bürger-Energiewende.

  18. Warum sammelt Ihr z. B. nicht einmal n a c h h a l t i g e Beiträge zur Entstehung und vor allem zur Bekämpfung von Hunger in der Welt?
    Der ist nämlich das Einzige, was nachhaltig durch die von „meinenden“ Journalisten mit stets den gleichen nachhaltigen „Schlagworten“ verdammte industrielle Landwirtschaft zum Stillstand gebracht werden konnte.
    Das „W i s s e n“ darüber ist nachhaltig erforderlich, um qualifiziert grünen Journalismus zu betreiben. Das muss man allerdings meist suchen, denn es ist mehr als 95%ig nicht vorhanden und wird durch das sich gebetsmühlenartig wiederholdene stets konforme Geschwätz mit Schlagworten ersetzt!
    Kurzinformation zur in Deutschland ersten sinnvollen Bekämpfung von Hunger findet Ihr im Eingang zu meiner Webseite http://www.fritzberkner.de unter:
    „Grundlegende allgemeine Gedanken über Die Landwirtschaft – Friedrich der Grosse sollen dieser Sammlung voranstehen. “

    Das nehmt mal zum Anlass qualifizierter Forschung in Eurem Fachbereich!

    Essen und Trinken gehören zu den essentiellen Grundlagen dieses Lebens – ohne die es auch Euch n a c h h a l t i g nicht gäbe – smile.
    Vielleicht denkt Ihr wirklich mal drüber nach?
    Masterarbeit??

    Freundlichen Gruß aus Gießen vom Vater eines der ersten in Dieburg ausgebildeten Online-Journalisten mit gleichem Nachnamen.

    Friedrich Berkner
    http://www.fritzberkner.de
    Mitglied im Verband Deutscher Agrarjournalisten (VDAJ)
    und bei der International Federation of Agricultral Journalists (ifaj)

  19. Lieber Herr Berkner,

    vielen Dank für ihren Kommentar. Auch wir halten den Themenkomplex industrielle Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion für sehr wichtig. Leider sind die Kapazitäten in der Redaktion begrenzt, deshalb können wir neue Schwerpunkte erst nach und nach in der Seite integrieren. Wir haben es aber auf unserer Liste.

    Mit besten Grüßen, das Grüner-Journalismus-Team

  20. Hallo,

    Ich hab mir auch ein E Bike gekauft und ich würds nie wieder hergeben. Seitdem fahre ich auch viel öfter. Und da noch kein Schnee liegt kann ich immer noch damit fahren. Sobald Schnee leigt steig ich wieder auf Öffentliche Verkehrsmittel um – da ist es mir doch zu gefährlich!
    Aber ansonsten kann ichs jedem nur empfehlen.

    [Kommentar wurde von der Redaktion bearbeitet]

  21. Bei diesem Artikel fehlen die positiven Aspekte einer Arbeitsteiligen Wirtschaft, die sogar wissenschaftlich belegt sind:
    http://www.hffa.info/index.php/resources/download-publications/publications/working-paper-5.html
    und
    http://www.rentenbank.de/cms/dokumente/10011465_262637/65e61959/Schriftenreihe_Band29_final.pdf
    „Durch globalen Handel mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen konnte allein im Jahr 2005 die für die Welternährung nötige globale Ackerfläche um etwa 82 Mio. ha verringert werden.“

    (Quelle und weitere Informationen: Anne Biewald, Susanne Rolinski, „Globaler Handel spart Wasser“, DLG-Mitteilungen, Ausgabe 7/2014, S. 58 ff)

  22. Danke für das schöne Interview, immer wieder interessant zu hören was dich so „bewegt“!

    „Als vierköpfige Familie ist es kaum bezahlbar, nur noch mit dem Zug in den Urlaub zu fahren.“

    Als Teil einer vierköpfigen Familie ohne Auto muss ich da mal widersprechen. Es ist definitiv günstiger ohne Auto.
    Es sind andere Dinge, die in der Situation für das Auto sprechen: Überfüllte Züge ohne Reservierung (Regionalzug oder wg. Verspätung nicht gebuchter Fernzug) sind mit (Vorschul-)Kindern nicht machbar und es erfordert eine gewisse Logistik, das Gepäck vorauszuschicken.

    Das ändert natürlich nichts daran, dass es Situationen gibt, wo es nicht ohne Auto geht. Möbeleinkäufe z.B. („Liefern lassen“ ist ja auch eine Form der Autonutzung)
    Deswegen läßt sich sagen: Ohne Car sharing hätten wir wahrscheinlcih inzwischen ein Auto. Nur das Geld ist hier die falsche Begründung.

    Schöne Grüße
    Florian

  23. Wer den Daten von DLG und FAO so vorbehaltlos traut, sollte sich vielleicht einmal fragen, von welchen Kräften diese Organisationen getragen werden. Sie sind naturgemäß interessengebunden. Das sollte zu journaistische Skepsis Anlaß sein.
    Die Fundamentaldaten der Welternärung empfehlen dringend einen grundsätzlichen Kurswechsel in der Welternährungspolitik. Welche Rolle der Markt darin spielen kann, welche die Politik spielen muss und welche dIe Zivielgesellschaft einnehmen wird, ist noch nicht ausgehandelt. Der Prozeß einer globalen Ernährungswende als Teil einen „Großen Transformaton“ hat gerade erst begonnen. Das ist das Spannende an diesen Themenkomplex und eine echte Herausforderung für Journalisten.

  24. wie kann man ein Interview mit einem Blogger machen, ohne den Blog zu verlinken?
    Sorry, das ist nicht nur „däm…“, sondern auch unfair. Links sind eine Währung im Netz.
    Der Link gehört zum Blog-Namen“ im ersten Absatz!

  25. Vielen Dank für den Hinweis, JHC – der Link ist nun gesetzt! Den Blog nicht zu verlinken war allerdings keine böse Absicht, es wurde im Eifer des Gefechts leider einfach vergessen.

  26. es gibt seit kurzem eine weitere im Deutschsprachigen Bereich angesiedelte Seite mit lösungsorientiertem grünem Journalismus unter
    gwen-mag.de

  27. Vielen Dank für den informativen Artikel. Mich würde interessieren, ob auch die BILD zu der Veranstaltung eingeladen oder angefragt worden ist? Als größte Tageszeitung und Leitmedium würde mich eine Einschätzung aus deren Sicht zum Thema sehr interessieren.

  28. Liebe Jane, meines Wissens war kein Vertreter der Bild zugegen. Ich fände es aber in der Tat auch interessant, wie die ihre Rolle in dem Zusammenhang sehen. Zumindest in der Theorie – wie es in der Praxis aussieht, davon kann man sich ja sein eigenes Bild machen. Viele Grüße, Felix

  29. So was nennt sich unabhäniger Journalismus?? Erschreckend, dass auch „NR“ und der „Mediendoktor“ bei so einem „politischen Portal“ mitmachen. Diese Journalisten haben eigentlich das Selbstverständis die objektiven Widersprüche der Klimaforschung zur Aufklärung und an die Öffentlichkeit zu bringen, wie z.B. hier: https://www.youtube.com/playlist?list=PLdpbkJ-lqRilBvNtzbHHxfezn7xK-Uro_ anstatt GRÜNE PROPAGANDA zu unterstützen !!

  30. Lieber Nutzer,

    vielen Dank für den Kommentar. Der Blog ist, wie es in der Randspalte steht, eine kurze und bewusst subjektiv gefüllte Rubrik unseres Mediums. Wir wollen jungen Journalisten einfach Hinweise auf unserer Ansicht nach gute Projekte geben, an denen sie mitwirken können, oder die sie inspirieren sollen. Mit welcher Haltung sie das tun, ob sie zum Beispiel „objektive Widersprüche der Klimaforschung“ thematisieren, oder ein Stück Natur aus ihrem Leben dokumentieren, darauf haben wir natürlich keinen Einfluss – und wollen das auch nicht.
    Das Verweisen auf andere Inhalte im Netz per se als Propaganda zu bezeichnen, ist schon ein wenig weit hergeholt – schließlich verweisen Sie in ihrem Artikel selbst auf Fremdinhalte.

    Viele Grüße, Felix Austen

  31. Liebe „Grüne Journalisten“, die Aufstellung ist leider doch recht einseitig. Und sie unterschlägt einige Seiten der „Klimaskeptiker und Anti-Ökos“. Wobei ich würde diese Seiten eher mit „nicht der Öko-Religion folgend“ bezeichnen:

    Die Kalte Sonne, http://www.kaltesonne.de
    Science Skeptical Blog, http://www.science-skeptical.de
    Novo Argumente, http://www.novo-argumente.com

    Ein kritischer Mitstreiter ist auch der frühere Wirtschaftswoche-Chefredakteur Roland Tichy. Sein Block „Tichys Einblick“, http://www.rolandtichy.de, ist auch eine interessante Quelle.
    Wenn es um die Kernenergie geht, ist auch die Seite „Kaltduschen mit Doris“ der Schweizer Irene und Simon Aegerter eine erbauliche und belastbare Quelle, http://www.kaltduschenmitdoris.ch
    Weit mehr als 100 gute Antworten auf die „100 guten Gründe gegen die Kernenergie“ liefert die Seite http://www.100-gute-antworten.de
    Den Unsinn der „Erneuerbaren“ kann man auch sehr gut auf der folgenden Seite des Fraunhofer-Instituts ISE ablesen: https://www.energy-charts.de/power.htm
    Die Seite „Vernunftkraft“ http://www.vernunftkraft.de/ ist sicherlich auch eine immer wieder lesenswerte Quelle vernünftiger Gedanken zur „Energiewende“ (sorry, aber ich muss dieses Wort in Anführungszeichen setzen).
    Eine Übersicht über Veröffentlichungen aus der Energiebranche gibt es auf der Seite Energie-Chronik: http://www.energie-chronik.de/
    ____________________________
    Das sind jetzt ca. 5% meiner Linksammlung. Ich hoffe, ich finde irgendwann in nächster Zeit die Gelegenheit, diese Sammlung in erweiterter Form zur Verfügung zu stellen.
    Herzlichst
    Rudolf K.

  32. Thurn zeigt in der Tat einige hilfreiche Facetten auf, um eine steigende Weltbevölkerung zu ernähren. Was er aber vergisst, sind Hinweise auf Chancen (und Risiken) einer nachhaltigen Intensivierung der Landwirtschaft, so wie es das Projekt „Enough“ oder Prof. Felbermayr, ifo Institut und Universität München, tun: http://www.zds-bonn.de/aktuelles/agrarwende-wissenschaftlich-gedacht.html und http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Der-Hunger-hat-andere-Ursachen-2417474.html

  33. Vielen Dank für den ausführlichen Artikel,
    ich sehe vor allem auch die Problematik gerade auch die vielen KMUs auf ein nachhaltiges Wirtschaften auszurichten – gerade dort ist der Begriff sehr schwammig und viele Unternehmerhaben weder die Zeit noch die Mittel sich lange in das Thema einzuarbeiten. Hier setzt der Verein ecodialog e.V. an:

    Unserem Verein geht es darum, die Begriffe Nachhaltigkeit und CSR zu präzisieren und greifbarer zu machen. Mit der Plattform ecodialog.net wird Unternehmen die Möglichkeit geboten mit ihrem eigenen Profil ihr Engagement in den Bereichen Soziales, Wirtschaft und Umwelt für alle einfach und klar darzustellen. Endlich wird damit auch das einfache, kleine Handeln gewürdigt und die Firmen müssen sich nicht mehr zur Entscheidung zwischen großen Investitionen und Untätigkeit im Bereich Nachhaltigkeit genötigt fühlen. Mehr unter: http://www.ecodialog.net

  34. Schon nach dem Lesen des Artikels fühle ich mich frisch und voller Energie- wie aus einem Wald kommend – herrlich und Danke Tina Teucher

  35. Guten Tag Herr Berkner,
    Na, Sie scheinen ja mächtig stolz auf Ihre Familie zu sein. Das ist schön für Sie, gehört meiner Meinung nach aber nicht in diese Diskussion.
    Sie verallgemeinern leider sehr, finde ich schade. Ich habe sehr wohl den Eindruck, dass sich „die Nachhaltigen“ oder wie Sie sie nennen, um eine differenzierte Darlegung momentaner Zustände bemühen. Es gibt klarerweise, wie in allen Bereichen, auch Vertreter extremer Positionen, die unhinterfragt jegliche Form technologischer Neuerung oder effizienter Gestaltung von Landwirtschaft kategorisch ablehnen. Das ist nicht gut. Dennoch ist es ja wohl offensichtlich, dass die Richtung, in die wir uns zurzeit Landwirtschaftlich (weiter)bewegen, extrem problematisch ist.
    Zu Ihrem Argument. Der Hunger auf dieser Welt ist nicht zum Stillstand gelangt – das liegt allerdings an ungleicher Verteilung, produziert würde bereits genug, da gebe ich Ihnen Recht. Die industrielle Landwirtschaft ist effizient und ertragreich, aber in ihrer momentanen Ausgestaltung zum einen (auch im wahrsten Sinne des Wortes) Gift für die Biodiversität (die eine, jawohl, passense auf, NACHHALTIGE, langfristig unverzichtbare Lebensgrundlage darstellt) sowie absolut und 100% abhängig von fossiler Energie. Ein 1000ha-Großbetrieb wäre ohne Öl aus Übersee, ohne Kunstdünger (= unter unbeschreiblichem fossilem Energieaufwand aus der Atmosphäre destillierter Stickstoff, sowie nicht nachhaltig (weil endlich) abbaubarer Phosphor), ohne Massen-Soja, ohne Palmölplantagen in Südostasien nicht in der Lage seine Felder zu bestellen, geschweige denn seine Tiere zu füttern. Punkt.
    Das heißt nicht, dass das so bleiben muss. Es macht durchaus Sinn, auch große Felder zu bestellen, effizient. Aber wie bei so vielem geht es um das Rechte Maß, und zu schauen wo, und wie. Was mich persönlich an der momentanen Richtung stört (nicht nur in der Landwirtschaft) – ist, dass es simpel um Profitmaximierung, Rendite und Wachstum geht. Nicht um Leben. Und vor allem, jetzt bei industrieller, hochmaschinisierter Landwirtschaft, wenn sie als die einzige Antwort auf den Hunger in der Welt dargestellt wird…Dogmatisches Predigen von DER EINZIG WAHREN, heilsbringenden Lösung, sei sie technisch, sei sie sonst wie, löst bei mir einfach tiefstes Unwohlsein aus!
    Ein möglicher Weg liegt meiner Meinung nach in lokalen Lösungen und Anpassungen an jeweilige soziale und ökologische Umstände. Und nicht in einer gleichgestampften Industriemaschinerie die überall drüberfährt und angleicht. Die Welt ist kein reines Planquadrat. Die Welt ist ein komplexes, verrücktes, lustiges, verwobenes Lebensnetz aus Versuch und Irrtum. Planen mag helfen, ja, aber das ist doch nicht ALLES – es gibt immer Variabilität.
    *abdrift*
    Nuja. Soviel von mir. Halbwegs Thema getroffen?
    Liebe Grüße,
    Farbklecks

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  37. @Redaktion: guter Artikel, danke. Hier die Stellen, die korrigiert werden können, darunter der erste Satz:

    Was trennt und ein Umweltorganisationen?
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    … Fortsetzung folgt

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  39. Nun gut, und wie kann man in einer Blattkritik den Themenfokus thematisieren? Wie kann man es anstellen, dass die Themenpalette beispielsweise auf den Klimawandel, die Artenvielfalt, Cleantech,.. erweitert wird?

  40. Das ist auch für uns die Kernfrage, an der wir auf vielen Ebenen arbeiten. Nachaltigkeit als universeller Wert und ganzheitliche Matrix im Denken und Handeln…

  41. Vielen Dank für dieses spannende Interview. Mir geht es auch so, dass ich es liebe ganz konkret nachzulesen, mitzuverfolgen und mitzuerleben, wie nachhaltig reisen funktionieren kann. Auch als Familie. Mein Mann und ich spinnen immer wieder rum, wie wir das zu fünft gut hinkriegen könnten. Zum Beispiel nur mit dem Rad entlang der Nordseeküste.

    Aktuell erscheint der organisatorische und finanzielle Aufwand etwas zu groß… Vielleicht ja nächstes Jahr.

  42. Wir beteiben derzeit ca. 30.000 Windkraftanlagen in Deutschland mit einer installierten Leistung von ca. 52 Gigawatt. Die gesicherte Leistung aller Anlagen zusammen liegt bei 0,12 Gigawatt.
    Eine Frage an den „Grünen Journalismus“: wie viel konventionelle Kraftwarke können wir damit ersetzen?
    Eine weitere Frage: wie viele Windkraftanlagen müssen gebaut werden um ein Kradftwerk mit 1 GW Leistung zu ersetzen?
    Wann wird das erste konventionelle Kraftwerk ersetzt?
    Wann stehen, um der Windkraft überhaupt einen Sinn zu geben, die ersten Speicher in Terawattstundengröße zur Verfügung?

  43. 1. Wer ohne Berechtigung mit SUV im Wald herumfährt und abseits der Wege den Wald durchstreift braucht niemand etwas von Naturschutz zu erzählen. Derjenige sollte sich mit Naturschutzgesetzen befassen und nicht seine eigenen Regeln dazu aufstellen.
    2. Wer in einem Ort wie Siedelsbrunn Bürger unter Druck setzt, die sich nicht aktiv den BIs anschließen, der ist es der den Keil in die Bevölkerung treibt.
    3. Wer in den Sozialen Medien postet „Hängt die Grünen auf solange noch Bäume da sind“ braucht keinen Verdacht der Sabotage von sich zu weisen.
    4. Wer jegliche Gesprächsangebote ablehnt steht unter dem Verdacht, dass er die Wahrheit gar nicht wissen will.
    5. zum letzten Satz: Tschernobil, Harrisburg, Fukushima, alles schon wieder vergessen?
    Die Abbaufläche von Braunkohle ist größer wie der gesamte Odenwald, wollen wir das?

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